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Strecke Pirna-Sebnitz soll wegfallen

Pirna. Die Bahnstrecke Pirna–Neustadt –Sebnitz steht womöglich vor dem Aus. Hintergrund sind wachsende Probleme bei der Finanzierung des Nahverkehrs in Sachsen. Bei notwendigen Kürzungen würde man Strecken mit wenigen Fahrgästen als Erste stilllegen, heißt es vom Verkehrsverbund Oberelbe.

Pirna. Die Bahnstrecke Pirna–Neustadt –Sebnitz steht womöglich vor dem Aus. Hintergrund sind wachsende Probleme bei der Finanzierung des Nahverkehrs in Sachsen. Bei notwendigen Kürzungen würde man Strecken mit wenigen Fahrgästen als Erste stilllegen, heißt es vom Verkehrsverbund Oberelbe. Auf der Linie der Städtebahn Sachsen fahren zwischen Pirna und Sebnitz durchschnittlich 500 bis 700 Fahrgäste am Tag mit. Das ist ein Fünftel dessen, was beispielsweise in der S-Bahn zwischen Pirna und Bad Schandau mitfährt. Hintergrund der derzeitigen Kürzungsszenarien ist ein neuer Verteilschlüssel für Bundesmittel auf die Länder. Sachsen kommt im regionalen Eisenbahnverkehr dabei künftig schlechter weg. Bis 2030 werden schrittweise bis zu 25 Prozent der bisher verfügbaren Mittel wegfallen.

Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) sprach von bis zu einer Milliarde Euro, die bis 2030 weniger für den Nahverkehr bereitstünden. „Wir müssen den ÖPNV neu denken. Das kann auch bedeuten, dass unrentable Bahnverbindungen zugunsten eines wirtschaftlicheren Busverkehrs abbestellt werden“, sagte er. (SZ/wei)

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