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Streit um Bauernhof für Suchtkranke

Lange lag das Grundstück in Meißen-Korbitz brach. Jetzt hat Unternehmer Holger Schmidt eine Idee. Stadträte und Anwohner sind dagegen.

Von Stephan Hönigschmid
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Der Hof des ehemaligen Rittergutes in Meißen-Korbitz. Teppichhändler Holger Schmidt möchte auf dem Areal einen Bauernhof für Alkohol- und Suchtkranke einrichten, der ihnen dabei hilft, wieder eine Struktur in ihr Leben zu bekommen.
Der Hof des ehemaligen Rittergutes in Meißen-Korbitz. Teppichhändler Holger Schmidt möchte auf dem Areal einen Bauernhof für Alkohol- und Suchtkranke einrichten, der ihnen dabei hilft, wieder eine Struktur in ihr Leben zu bekommen. © Claudia Hübschmann

Meißen. Der alte Bauernhof in der Korbitzer Straße 21 verfällt seit Jahren. Und bisher schien das auch kaum jemanden zu interessieren. Doch diese Zeiten sind nun vorbei. Seitdem Teppichhändler Holger Schmidt angekündigt hat, aus dem Vierseithof einen Bauernhof für Suchtkranke machen zu wollen, sind vor allem die Anwohner hellhörig geworden. Den bisherigen Höhepunkt markierte dabei eine Einwohnerversammlung auf dem Gelände, bei der am 8. April reichlich 180 Menschen anwesend waren.

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