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Streit um Elbepark beendet

Die Auseinandersetzung um die Erweiterung des Einkaufszentrums endet mit einem Vergleich.

Radebeul bekommt zusätzlich eine Million Euro für die Lösung von Verkehrsproblemen. Das ist eines der Ergebnisse, mit dem der Streit zwischen Radebeul und Dresden über den Umbau und die Erweiterung des Elbeparks beendet wurde. „Einvernehmlich“, wie es gestern hieß, wurde zwischen Radebeul und der Krieger Liegenschaften GmbH als Bauherr ein Vergleich sowie ein Vertrag über die Folgelasten abgeschlossen.

Danach beteiligt sich Krieger Liegenschaften mit einem Betrag von einer Million Euro anteilig an den Kosten der notwendigen Verkehrsbaumaßnahmen im Stadtgebiet Radebeul, die infolge der Erweiterung des Elbeparks notwendig werden. Die geschätzten Gesamtkosten dieser Arbeiten betragen etwa drei Millionen Euro.

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„Die Finanzierung dieser Maßnahmen ist gesichert“, sagte der Radebeuler Oberbürgermeister Bert Wendsche (parteilos). „Das sind zweckgebundene Mittel, die bis zum Jahr 2020 entsprechend ausgegeben werden müssen.“

Damit konnten die wesentlichen Ziele Radebeuls erreicht werden. Insbesondere für die von den Verkehrsbelastungen betroffenen Bürger in Radebeul-Ost und Serkowitz kann mit den Verkehrsausbauprojekten mittelfristig spürbare Entlastung verschafft werden. Dazu gehören beispielsweise die Seestraße zwischen Emilien- und Gartenstraße, die Dresdner Straße zwischen Seestraße und An der Siedlung, Emilienstraße, Forststraße oder auch die Weintraubenstraße zwischen Am Gottesacker und Roseggerstraße.

Außerdem verzichtet Krieger auf die bereits genehmigte Errichtung eines Sconto-Möbelmarktes in Mickten. Stattdessen ist geplant, das Gebäude von Möbel-Höffner im Elbepark um bis zu 7 000 Quadratmeter zu erweitern.

Zudem will Krieger anstelle der hinfällig gewordenen Errichtung eines Sconto-Marktes in Dresden nunmehr jenen in Coswig grundlegend modernisieren. Weiterhin wurden durch einen Vertrag die Verkaufsflächen im Elbepark flächenmäßig begrenzt. (SZ/wdl)

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