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Struppen lässt Netz analysieren

Schnelles Internet ist in der Gemeinde nicht in allen Ortsteilen verfügbar. Wann aufgeholt wird, ist noch offen.

Von Heike Wendt

Wer in Ebenheit, Thürmsdorf, Strand, Weißig oder Struppen-Siedlung im Netz surfen oder Daten laden will, muss Geduld haben. Schnelles Internet ist in Struppens Ortsteilen sehr unterschiedlich verfügbar. Die Gemeinde will deshalb eine Bedarfs- und Verfügbarkeitsanalyse von Hochgeschwindigkeits- und Breitbandnetzen in Auftrag geben. Das hat der Gemeinderat beschlossen und einer solche Analyse in Auftrag gegeben. Zugleich wurde ein Fördermittelantrag gestellt. Wird dieser genehmigt, muss die Gemeinde lediglich ein Viertel der Kosten selbst tragen, Dreiviertel kämen aus dem Fördermitteltopf.

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Zeitgleich werden die Analysen auch in Königstein und Gohrisch erstellt. „Das macht ein Büro für alle drei. Dadurch haben wir einen Preisvorteil bekommen können“, sagt Königsteins Bürgermeister Frieder Haase als Chef der Verwaltungsgemeinschaft. Die Ergebnisse sollen in das Vorhaben des Landkreises einfließen, den Breitbandausbau voranzutreiben. Ein entsprechender Beschluss soll in der Kreistagssitzung im März auf der Tagesordnung stehen. Erst kürzlich hatte sich der Landkreis mit dem Ausbau des Breitbandnetzes beschäftigt und damit seine Entscheidung von 2009 revidiert. Damals wurde beschlossen, die Verantwortung für den Netzausbau auf die Kommunen zu übertragen. Weil diese damit überfordert sind, gibt es jetzt eine Kehrtwende.