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Häuser abgedeckt, Wälder verwüstet

Sturmtief "Eberhard" richtet besonders in Zittau hohen Schaden an. Und der Herrnhuter Förster sieht eine Katastrophe für den Wald.

Das Dach eines der beiden Johanniskirchentürme in Zittau ist von "Eberhard" beschädigt worden.
Das Dach eines der beiden Johanniskirchentürme in Zittau ist von "Eberhard" beschädigt worden. © Jens Neumann/ zittauer-blickwinkel.de

Viele Autobesitzer schätzen es, wenn ihr Auto nachts im Trockenen und unter einem sicheren Dach steht. Aber so hatten sich die beiden Anwohner der Straße der Freundschaft im Wohngebiet Zittau-Ost eine Garagenlösung ganz sicher nicht vorgestellt. Sturmtief "Eberhard" wütete in der Nacht zum Montag über Zittau. und in den frühen Morgenstunden wehte eine Orkanböe große Stücke des Flachdachs von den Wohnblöcken der Hausnummern 10 bis 16. "Insgesamt wurden fünf geparkte Autos beschädigt, aber es gab Gott sei Dank keine Verletzten", sagt Geschäftsführerin Uta-Sylke Standke von der Wohnbaugesellschaft, die die Blöcke betreibt. Das Flachdach der Wohnblöcke aus den 70er-Jahren besteht aus Teerpappe mit einer darunter liegenden Dämmschicht. Es habe aber in keine der Wohnungen hineingeregnet, so dass alle Wohnungen weiter bewohnbar sind, so Geschäftsführerin Standke auf SZ-Anfrage. In den nächsten Tagen will sie das Dach notdürftig reparieren und den Gesamtschaden durch Experten begutachten lassen.

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