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Suppen-Bar hofft auf neues Kreisamt

Heute öffnet auf der Berliner Straße die Löffelbar. Für den schnellen Hunger.

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Von Sebastian Beutler

Eine Familie macht sich auf, Görlitz mit Suppen zu erfreuen. Heute Nachmittag öffnet auf der Berliner Straße die neue Löffelbar, zuletzt war hier das Bistro „Gänseblümchen“. Das machte zu, als die Kunden doch ausblieben. Vom Landratsamt war damals noch nichts zu ahnen. Auf die neue Behörde und vor allem den Appetit der mehr als 300 Mitarbeiter, die künftig an der Berliner Straße tätig sind, hoffen nun Kathrin, Andreas und Gabriela Horschig wochentags. Die drei gehören zum Team der Löffelbar, doch nicht nur sie.

Auf die Idee ist Kathrin Horschig gekommen, die Filialleiterin der Schuhgeschäfte Leiser und Schuhhof in Görlitz. Zusammen mit ihrer Schwägerin und weiteren Familienmitgliedern besuchte sie in den vergangenen Monaten Küchenmessen und Suppenbars in Dresden, knüpfte Kontakte in die Branche. Dass Suppen als schnelles Mittagsgericht gut laufen, dafür gibt es viele Beispiele. Nicht nur in großen Städten wie in Dresden, sondern auch in der Görlitzer Theaterpassage oder in Löbau. Suppen liegen im Trend, findet auch Gabriela Horschig, die ihr Berufsleben in der Gastronomie verbracht hat. Die 51-Jährige wird die Gäste bedienen, anfangs mit ihrer Nichte, die eben in Dresden ein Wirtschaftspädagogik-Studium abgeschlossen hat. „Die Leute haben wenig Zeit, wollen aber zum Mittagessen kurz mal aus dem Büro raus, da ist so eine Suppenbar doch genau das richtige“, findet sie. Eine Sitzgruppe und Hochtische laden zum Verweilen ein.

Vier Suppen sind täglich im Angebot, jede Woche andere, dazu weitere Speisen – natürlich alles zum Mitnehmen. Und Frühstück gibt es in der Bar auch, sie öffnet bereits morgens um halb acht. Dass Suppen nur im Winter gefragt sind, glaubt Gabriela Horschig nicht. Vor dem Sommer ist ihr nicht bange. „Da gibt es schließlich kalte Suppen“, kündigt sie schon mal an.