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Sachsen

Syrerin wegen Werbung für den IS verurteilt

Eine Islamistin hat im Internet einen wichtigen Kontakt zu einem IS-Kämpfer vermittelt. Nun droht ihr womöglich der Verlust des Flüchtlingsstatus.

Fatema A. war Ende 2015 nach Deutschland gekommen und hier als Flüchtling anerkannt worden.
Fatema A. war Ende 2015 nach Deutschland gekommen und hier als Flüchtling anerkannt worden. © Matthias Rietschel/dpa (Archiv)

Das Oberlandesgericht Dresden hat eine Islamistin wegen Werbens für den IS zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und drei Monaten verurteilt. Die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt. Der Vorwurf der Generalstaatsanwaltschaft, sie habe den Islamischen Staat durch einen Geldtransfer unterstützt, konnte ihr in dem Prozess nicht nachgewiesen werden. Zu den Bewährungsauflagen gehört die Anweisung, einen Deutschkurs zu besuchen und jeden Kontakt zu Chatgruppen des IS zu unterlassen. Der Haftbefehl wurde aufgehoben.

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