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SZ-Abstimmung: Mehrheit gegen Sperrung der Augustusbrücke

Die Stadt will das marode Bauwerk ab Ende 2018 sanieren. Heftig debattiert wird über den Plan einer autofreien Brücke.

Dresdens traditionsreichste Brücke soll saniert werden. Frühestens Ende 2016 können die Arbeiten beginnen. Möglich wird das vor allem durch Flut-Fördermittel. So kann das rund 27 Millionen Euro teure Großprojekt finanziert werden. Das soll binnen zwei Jahren geschehen. Während der Sanierung dürfen keine Straßenbahnen und Kraftfahrzeuge über die Brücke rollen. Geplant ist, sie danach für Autos – außer für Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr, Rettungsdienste und Polizei – zu sperren. Das kündigte Straßenbauamtschef Reinhard Koettnitz kürzlich erstmals an.

Internet-Voting

Die SZ hatte mit der Veröffentlichung des ersten Berichts am Freitag eine nicht repräsentative Befragung im Internet begonnen. Bis gestern Nachmittag konnte über eine autofreie Brücke abgestimmt werden. Daran beteiligten sich 4 355 Leser. Eine Mehrheit von 55,52 Prozent lehnt eine Sperrung der Brücke ab und plädiert dafür, dass sie für Kraftfahrzeuge offenbleibt. Für eine autofreie Brücke sprachen sich 43,44 Prozent der Beteiligten aus. 1,04 Prozent ist es egal.

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SZ-online-Kommentare

Endlich mal ein Schritt in die richtige Richtung! Aber warum erst mit Verzögerungen im Jahr 2018? Wenn man wirklich will, geht’s schneller.Reinhard Jurisch

Soweit ich mich erinnern kann, gab es schon zur DDR-Zeit eine längere Zeitspanne, in der die Augustusbrücke für den Autoverkehr gesperrt war. Ich fand das sehr angenehm. Nach einer Umleitung wurde die Sperrung dann nicht wieder vorgenommen.H. Becker

Ja, ja, die bösen Autos. Am besten ganz verbieten und nur noch Fahrrad fahren. Georg

Facebook-Kommentare

Wenn dann noch die Straßenbahnlinien 4, 8, 9 über die Carola- bzw. Marienbrücke geleitet werden, könnte wirklich mal so etwas wie eine Verkehrsberuhigung eintreten. Solange aber die Bahnen dort weiter drüber brettern, kann es auch bei den paar Autos bleiben!Frank Lehmann

Das ist doch bescheuert. Auf dass Marienbrücke und Carolabrücke noch mehr verstopfen. Annett Seifert

Seid ihr vollkommen abgehoben? Dresden ist eine Stadt am Fluss. Wir aus dem Umland liefern Waren und unsere Arbeitskraft in die Innenstadt. Touristen kommen vom Bhf. Neustadt über die Brücke zum Postplatz. Überlasst den weltfremden Gutmenschen nicht die Stadt! Sebastian Fischer

Find ich spitze! Seit Langem die beste Entscheidung, die im Rathaus seit Jahren getroffen wurde!Martin Hocher

Ich bin dafür, ganz Dresden autofrei zu machen, vor 200 Jahren ging’s doch auch, oder? … und die Touris hätten ein lebendes Museum. Holger Sickmann

Und ich fahr immer absichtlich über die Brücke, damit ich meine schöne Heimatstadt direkt vor mir habe und die Kulisse bestaunen kann.Greenie Starke