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Tafelsilber statt bitterer Pillen

Die Faschingssaison kommt langsam auf Touren. Eine Finanzspritze für Ärzte und Schwestern gab es schon.

Auf geht’s zum „Samnzer Fasching“ in die Stadthalle in Sebnitz heißt es am 14. Februar. Neu aufgestellt und mit frischen Ideen lädt der Goßdorfer Karnevalsclub – unterstützt von den Sebnitzer Faschingsfreunden – in die Stadthalle zur Faschingsmugge 2015 ein.

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Das Motto lautet „Herr Doktor, wann bin ich denn dran, ein Hoch auf den Gesundheitswahn“. Alle Narren erleben ein Showprogramm, gespritzt mit Sketchen, Tanz und Unterhaltung, wobei nicht nur das Sebnitzer Gesundheitswesen auf die Schippe genommen wird. Hierbei werden die Chefärzte vom Goßdorfer Karnevalsclub von ihren Sebnitzer Faschingsassistenten, von feschen Schwestern (auch bekannt als Funken des Buchbergfaschings), von den Bewegungstherapeutinnen des Faschingstanzteams und von den Fachärzten des Kulturclubs Ulbersdorf tatkräftig unterstützt. Neben dem Showprogramm sind bereits weitere Überraschungen angekündigt, da sowohl die Apotheke als auch die Krankenhauskantine von der Ärzteschaft selbst bewirtschaftet wird. Überweisungsscheine zur Konsultation der Faschingsärzte erhalten Interessenten schon jetzt.

Eine ganz andere Art von Konsultation hatten Mitglieder des Faschingsvereins von Goßdorf vor wenigen Tagen. Familie Schneider und die Kollegen der Hirsch- und der Rosen-Apotheke hatten sich entschlossen, mit den Spenden für die Jahreskalender 2015 den Samnzer Fasching zu unterstützen. „Schon die Ankündigung wurde von den Faschingsfreunden als Motivation gesehen und natürlich auch dankend angenommen“, sagt André Häntzschel vom Goßdorfer Karnevalsklub. Am Montag, dem 26. Januar, war es so weit. Die Narren und Närrinnen folgten Apotheker Schneider bis vor das Pillenregal. Und dort sei es dann zur Stunde der Wahrheit gekommen. Natürlich waren die Karnevalisten gespannt, was sie so erwartet. Ekkehard Schneider überreichte geschätzte 8,7 Kilo in Münzen plus etliche Scheine in Euro. Jetzt muss zwischen Sebnitz und Goßdorf noch gezählt werden, wie viele Euro es sind, mit denen die diesjährige Faschingssaison bereichert werden kann. „Diese üppige Spende ist für uns nicht nur ein finanzieller Rückenhalt. Es ist mehr. Wir sehen darin ein Zeichen, dass der Erhalt der Faschingstradition den Sebnitzern am Herzen liegt. Somit bedanken sich an dieser Stelle die Goßdorfer und Sebnitzer Faschingsleute“, sagt André Häntzschel.

Denn vor einiger Zeit sah das noch ganz anders aus. Die abendliche Faschingsveranstaltung in der Sebnitzer Stadthalle vor dem eigentlichen Fasching stand vor dem Aus. Und da kam den Goßdorfern die Idee, aus Nachbarschaftshilfe unter die Arme zu greifen. Das allerdings war am Anfang nicht ganz leicht. Doch inzwischen scheint der ehemals kranke Patient Stadthallen-Fasching wieder zu genesen. Und deshalb sagen die Narren „Samnz ohja und Gickelsdorf Dirall, Dirall.“ Karten, also Überweisungsscheine, für die Veranstaltung am 14. Februar gibt es im Modecafé Sebnitz, bei Kunstgewerbe Neldner, Bergsporttreff Knoden und Lederwaren Spänig. (SZ)

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