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Tatverdächtiger schwänzt Verhandlung

Um insgesamt 1900 Euro soll ein 22-jähriger Freitaler den Tharandter SV erleichtert haben. Zweimal – so wird Max M. vorgeworfen – soll er Ende Januar 2014 mit der zuvor entwendeten EC-Karte eines Vereinsmitglieds Geld vom Vereinskonto abgehoben haben.

Um insgesamt 1900 Euro soll ein 22-jähriger Freitaler den Tharandter SV erleichtert haben. Zweimal – so wird Max M. vorgeworfen – soll er Ende Januar 2014 mit der zuvor entwendeten EC-Karte eines Vereinsmitglieds Geld vom Vereinskonto abgehoben haben. Nun muss er sich wegen Computerbetrugs vor Gericht verantworten. Der Gesetzgeber sieht dafür eine Geldstrafe oder bis zu fünf Jahre Haft vor.

Doch auf den Angeklagten warteten Richterin und Staatsanwalt am Mittwoch im Amtsgericht Dippoldiswalde vergeblich. Max M. erschien einfach nicht. Nur seine Mutter, die nach eigener Aussage seit über einem Jahr keinen Kontakt mehr zu ihrem Sohn hat, war anwesend. Nach 20 Minuten Wartezeit griff Richterin Daniela Höllrich-Wirth zu einem rabiaten Mittel und ordnete die zwangsweise Vorführung des Delinquenten an. Doch die entsandten Polizeibeamten trafen an der gemeldeten Anschrift niemanden an, sodass das Verfahren vorläufig unverrichteter Dinge eingestellt werden musste.

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Max M. ist kein unbeschriebenes Blatt. Viermal trat er bereits einschlägig in Erscheinung, zwei weitere Straftaten stehen aktuell zur Verhandlung. Selbst die Mutter wirkte ratlos. Sollte Max M. sich weiterhin der Justiz entziehen, muss er sogar mit einer Haftstrafe rechnen. (jan)

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