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Löbau

Corona: Techniker im Dauerstress

Weil Schulen wegen der Pandemie geschlossen sind, wird dort jetzt das nachgeholt, was sonst zu kurz kommt. Einige Firmen freut es.

Neue Software aufspielen - dafür ist jetzt Zeit.
Neue Software aufspielen - dafür ist jetzt Zeit. © dpa-Zentralbild

Virenschutz ist nicht nur bei Menschen in Zeiten von Corona unerlässlich: Auch die Technik in den Schulen braucht dringend Sicherheit. Und da die Klassenzimmer leer sind, haben jetzt die IT-Techniker mehr Zeit denn je, all das in Ordnung zu bringen, was im Alltag nicht funktioniert. "Die IT-Betreuer der Schulen, die zum Landkreis gehören, sind derzeit alle voll im Dienst", erklärt Peter Hesse, Geschäftsführer der Kultur- und Weiterbildungs mbH (Kuweit) des Landkreises.

Das bedeutet, in Gymnasien und berufsbildenden Schulen, die zum Landkreis gehören, wird derzeit die Technikwartung vorgezogen. "Abgesehen von der nötigen Reinigung geht es um das Austauschen und Reparieren defekter Geräte oder auch das Aufspielen neuer Software.

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Ebenfalls abgearbeitet oder auch vorgezogen werden derzeit auch Termine zur Kontrolle der Feuerlöscher. "Diese Termine setzen wir bewusst jetzt nicht ab, weil es den jeweiligen Firmen in der Situation hilft", erklärt Hesse. Er habe schon bange Anfragen von Unternehmen gehört, die wissen wollten, ob solche Termine jetzt auch abgesagt werden, was das Leben der Unternehmen wegen der allgemeinen Lage noch mehr erschweren würde.

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Was man aber abgesagt habe, seien die Reinigungsdienste der Firmen. Was nötig sei, erledigten die Mitarbeiter derzeit selbst. Von den 142 Mitarbeitern der kreiseigenen GmbH Kuweit, zu der auch die Kreismusikschule, die Volkshochschule, Wohnheime für Berufsschüler und die Christian-Weise-Bibliothek in Zittau gehören, sind derzeit ebenfalls die meisten - mehr als 110 Personen - in Kurzarbeit, erklärt Geschäftsführer Hesse. Bislang gab es unter seinen Kollegen drei Corona-Verdachtsfälle, die alle aus Risikogebieten zurückgekehrt waren. Zum Glück waren bislang alle Tests negativ.

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