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Teil des Hänelwassers wird grundlegend saniert

Den beabsichtigten Ausbau der Straße in Prietitz stellte der Planer in der jüngsten Stadtratssitzung vor.

Von Manuela Reuß

Das Prietitzer Hänelwasser soll auf rund 250 Metern grundhaft ausgebaut werden. Die Entwurfsplanung stellte der Planer, Dipl.-Ing. Thomas Mager, aus Pulsnitz dem Stadtrat in seiner jüngsten öffentlichen Sitzung vor.

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Vorgesehen ist, die Straße 60 bis 70 Zentimeter tief auszukoffern, entsprechenden Unterbau ein- und neuen Straßenbelag aufzubringen. „In traditioneller Bauweise, mit Randeinfassungen, wie wir in Elstra schon einige Straßen gebaut haben“, erklärte der Planer. Allerdings soll nicht die komplette, zweiarmige Straße grundlegend saniert werden. Ausgebaut werden soll nur bis zur ehemaligen Bäckerei Göpfert. Auf dem restlichen Streckenabschnitt soll der jetzige Belag nur eine sogenannte Oberflächennachbehandlung erfahren, da er „noch relativ in Ordnung“ sei, so Thomas Mager.

Elstras Bauamtschef und Kämmerer Mario Schäfer schlug vor, die Straße nicht nur bis zur alten Bäckerei auszubauen, sondern noch ein Stück weiter. „Zumindest bis ans Ende des Flurstücks.“

Beitragsrechtliches Problem

Das sei zwar angesichts des Straßenzustands nicht unbedingt notwendig, aber er wolle damit einem beitragsrechtlichem Problem vorbeugen. Auf die Anlieger an der ausgebauten Straße kommen Straßenbaubeiträge zu. Würde der Rest der Straße später ausgebaut, müssten die Anlieger, deren Grundstück am Übergang zwischen ausgebauter und oberflächenbehandelter Straße liegt, noch einmal bezahlen.

Christian Träber (Runder Tisch) wollte künftige Beitragsprobleme als einzigen Grund für die Erweiterung der Ausbaustrecke nicht akzeptieren. „Das muss man doch irgendwie rechtlich sauber erklären können, dass die Eigentümer nicht zweimal zur Kasse gebeten werden. Und wer wisse schon, ob das Reststück Straße später noch gebaut werden müsse. Das könne niemand sagen. Die Straße sei augenscheinlich in Ordnung, so Mario Schäfer. „Aber wir haben schwierige Bodenverhältnisse, die Straße ist nicht ausreichend gegründet. Da kann es schon mal Probleme geben.“

Andreas Petzold (Runder Tisch) machte noch auf ein andere Sache aufmerksam. Man soll die Straße wenigstens bis zum Trinkwasserkanal ausbauen, der in der Prietitzer Straße liege. „Damit nicht mal der Frost reingeht.“ Dann bekomme man nämlich wirklich Schwierigkeiten. Das sei ein Argument für ihn, die Ausbaustrecke zu verlängern, erklärte Christian Träber. Die Räte kamen schließlich überein, den Ausbau des Hänelwassers bis an das Ende der Grenze des Grundstücks Nummer 10 zu planen.

Thomas Mager stellte auch den Entwurf für den Ausbau der Bahnhofsstraße und des Grünen Wegs vor. Letztere soll einen Wendehammer für Müllfahrzeuge und öffentliche Parkplätze bekommen. Andreas Petzold bat darum, in dem Zuge auch zwei, drei Hydranten für die Feuerwehr zu installieren. „Das können ja auch Unterflurhydranten sein.“