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Tempo 30 auf B 169-Brücke bleibt

Die Geschwindigkeit auf der Überführung bei Gadewitz wurde letztes Jahr reduziert, um Schäden zu verhindern. Ein Termin für die Instandsetzung steht – aber er wackelt.

Um keine weiteren Schäden zu verursachen, gilt auf der Bundesstraße seit September 2019 Tempo 30.
Um keine weiteren Schäden zu verursachen, gilt auf der Bundesstraße seit September 2019 Tempo 30. © Archiv/Dietmar Thomas

Großweitzschen. Die beschädigte Brücke auf der Bundesstraße 169 unweit der Autobahnauffahrt Döbeln-Nord im Bereich über der Kreisstraße bei Gadewitz wird auch weiterhin eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 Stundenkilometern haben. Seit September gilt das Tempolimit dort aufgrund von Schäden an der Brücke. Nun gab das Landesamt für Straße und Verkehr den noch wackeligen Termin für den Beginn der Instandsetzungsmaßnahmen bekannt.

Wie Lasuv-Sprecher Franz Grossmann auf Anfrage von Sächsische.de berichtet, sei zum 8. April die Ausschreibung der betreffenden Leistungen erfolgt. Nun werden entsprechende Angebote von Firmen abgewartet. Nach der Frist wird sich das Amt für das "wirtschaftlich vorteilhafteste Angebot" entscheiden. 

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"Der Baubeginn ist - bei Vorlage entsprechend geeigneter Angebote - voraussichtlich ab Anfang Juni geplant", so Grossmann. Unter halbseitiger Verkehrsführung mit Ampelregelung soll dann die Brücke erneuert werden.

Fehler Anfang des Jahres entdeckt

Äußerlich hat sich monatelang nichts getan. Doch der Fehler wurde bereits Anfang des Jahres gefunden. Im Bereich des Betonteils, das direkt im Erdreich am Übergang zur Straße ist, gab es eine Absenkung der Erde. Das führte zur Mehrbelastung der Übergangskonstruktion und schließlich zu Abplatzungen. 

Die Übergangskonstruktionen von Brücke auf fester Straße sind zurzeit zusätzlich belastet, da sich Erde unter einem Teil der Brücke abgesenkt hat.
Die Übergangskonstruktionen von Brücke auf fester Straße sind zurzeit zusätzlich belastet, da sich Erde unter einem Teil der Brücke abgesenkt hat. © Dietmar Thomas

Die Betonabplatzungen auf der Brückenseite in Richtung Döbeln führe zu erhöhten Lärmemissionen bei der Überfahrt und zusätzlichen Belastungen der Übergangskonstruktion, was wiederum Einfluss auf die Dauerhaftigkeit der Brücke hat, wie der Lasuv-Pressesprecher erklärt. Deshalb hatte sich das Landesamt für eine Geschwindigkeitsbeschränkung entschieden, die nun bis mindestens Juni anhalten soll.

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