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Dresden

Teuflische Pilze und kein Ende

Wegen einer kleinen Formalie muss sich das Landgericht nun wieder ein etwas bizarres Drogenverfahren vornehmen. 

Blick auf den Eingang des Dresdner Landgerichts
Blick auf den Eingang des Dresdner Landgerichts © Symbolfoto: Fabian Deicke

Es begann mit Brandgeruch in einem Wohnhaus in der Bautzner Straße im Oktober 2017 – und noch immer beschäftigt diese Nacht die Dresdner Justiz. In der Neustädter Einraumwohnung hat „jemand“ am offenen Fenster mithilfe eines Holzkohlegrills Pilze getrocknet. Dabei handelte es sich jedoch nicht um einen kleinen Snack, um ein Tofu-Würstchen aufzuwerten, sondern ganz offensichtlich um die Herstellung von halluzinogenen Drogen. Von dem Holzkohleduft aufgeschreckte Nachbarn hatten die Feuerwehr alarmiert, weil sie einen Brand im Haus befürchtet hatten. Die Einsatzkräfte mussten die Tür eintreten, weil niemand die verdächtige Wohnung im ersten Stock geöffnet hatte. Drin gab es nichts zu löschen. Der Grill stellte keine Gefahr da. Offensichtlich jedoch könnte jemand fluchtartig aus dem Fenster gesprungen sein.

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