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Teure Mietwohnungen im Umland

Im Dresdner Süden steigen die Mietpreise – aber nicht überall.

©  dpa

Das Dresdner Umland wächst. Die größten Einwohnergewinne sind in den Städten und Gemeinden südlich der Landeshauptstadt zu verzeichnen. Das geht aus dem aktuellen Wohnungsmarktbericht Dresden hervor. Von 2011 bis 2016 legte Wilsdruff um 3,5 Prozent an Einwohnern zu. Bannewitz wuchs um 3,2 Prozent, Freital um 2,4 Prozent, Kreischa um 2,6 Prozent, Dohna um 3,6 Prozent und Heidenau um 2,6 Prozent. Die meisten Neubauten entstanden im gleichen Zeitraum vor allem in Wilsdruff, Bannewitz und Dohna. Pirna hat dagegen mit 6,1 Prozent den größten Wohnungsleerstand von den Kommunen im Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, die unmittelbar an Dresden grenzen. Besonders teuer sind Mietwohnungen in Bannewitz, Wilsdruff und Kreischa. Hier lag 2017 der Mittelwert zwischen 6 Euro und 6,60 Euro pro Quadratmeter Kaltmiete. Das zeigt, dass die Preisdynamik des Dresdner Wohnungsmarktes aufs Umland ausstrahlt. Die geringsten Mieten von durchschnittlich 4,68 Euro pro Quadratmeter gibt es in Dürrröhrsdorf-Dittersbach. Hier wird es tendenziell sogar günstiger. Preislich im Mittelfeld liegen die beiden großen Städte des Landkreises, Freital und Pirna. Hier werden im Durchschnitt für eine Mietwohnung 5,50 bis 6 Euro kalt fällig.

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