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Tharandt kann erste Flutschäden beseitigen

Ein Jahr ist seit dem Hochwasser vergangen. Nun ist das Geld da, um Zerstörungen zu beheben.

Von Verena Weiß

In Tharandt können endlich die Schäden beseitigt werden, die das Hochwasser im Juni vorigen Jahres hinterließ. Die Stadt hat nun dazu die ersten notwendigen Fördermittel bewilligt bekommen.

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Vor allem am Schloitzbach in Tharandt sind umfangreiche Instandsetzungsarbeiten nötig. Rund 325 000 Euro hatte die Stadt Tharandt veranschlagt, um folgende Bereiche zu erneuern: Baulauf und Mauer in Höhe der Klippermühle, an der Wilsdruffer Straße und am Kindergarten. Auch die Brücke an der Grundschule sowie die Mauer und der Bachlauf am Tharandter Markt wurden beschädigt. Dies gilt weiterhin für den Bereich in Höhe der Schillerstraße und des Naturmarktes. Die Sanierung des Schloitzbaches soll laut Stadt in zwei Abschnitten erfolgen. Ein Abschnitt geht von der Marktkurve bis zur Einmündung Weißeritz. Der andere Abschnitt von der Klippermühle bis zur Einmündung des Todbaches. Bereits Ende 2013 hatte die Firma Richter aus Tharandt schon die Ablagerungen aus der Vorsperre und dem Fröschelteich beseitigt. Auch am Fröschelteich in Tharandt sind Instandsetzungen notwenig. Hier hatte es die Zulaufrinne unterspült und zerstört. Auch der Notüberlauf am Fröschelteich wurde ausgespült und Schwemmgut an Vorsperre und im Teich abgelagert. Inklusive Beräumung geht die Stadt Tharandt hier von Kosten in Höhe von rund 90 000 Euro aus. Ab Ende Juli bis voraussichtlich September sollen die Schäden am Fröschelteich behoben werden.

Im Ortsteil Fördergersdorf muss die Kläranlage repariert werden. Zum Teil sei dies auch sofort nach dem Hochwasser geschehen. Weitere Arbeiten sind am Dorfbach in Fördergersdorf angedacht, wo das Gewässer wieder in Ordnung gebracht werden muss. Das gilt auch für den Saubach in Pohrsdorf. Die Genehmigung der Finanzierung der Schäden an den Gewässern übernimmt die Sächsische Aufbaubank.

Aber auch an einigen Straßen und Wegen sind Schäden zu beheben. Das Geld dafür genehmigt das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv). Gebaut werden muss am Buchenweg und der Talmühlenstraße in Kurort Hartha, an der Dorfstraße in Pohrsdorf und an der Brücke Grunder Weg in Grillenburg. Aber auch einige Wanderwege wurden durch die Flut in Mitleidenschaft gezogen. Das betrifft die Wanderwege in Richtung Erbgerichtsgasse in Kurort Hartha, den Wander- und Radweg an der Herzogswalder Straße in Pohrsdorf und die Wanderwege auf der Opitzer Höhe in Großopitz. Bedingt durch die derzeit hohen Baupreise will die Stadtverwaltung alle Straßenbaumaßnahmen erst Ende dieses Jahres ausschreiben, damit diese anschließend im Frühjahr 2015 in Angriff genommen werden können. Abgesehen vom Kirchweg im Ortsteil Fördergersdorf. Diese Maßnahme soll laut Stadt noch 2014 realisiert werden.