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„The Jaruselskiz“ rocken ohne Pause

Live-Musik war am Donnerstag im „Q 24“ auf der Niederen Burgstraße zu hören. „The Jaruselkiz“, eine junge Band aus Dresden, brachten den Saal zum Kochen.

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Von Sandra Hübener

Einiges auf die Ohren gaben hier die „Jaruselskiz“ den Zuhörern. Zwei Stunden lang rockte bei Kerzenschein, einem gepflegten Bier und der noch ziemlich jungen Band der Saal. Die knapp hundert Gäste waren begeistert. Denn die original Pirnaer Band zog an diesem Abend alle Register. Querbeet spielten die jungen Talente aus allen möglichen Genres ihre Songs und brachten den Saal zum Beben. Ob R ’n’ B, Rock oder Pop – für jeden Geschmack haben die Jungs um Henry Wojcik etwas dabei. Neben gecoverten Songs brachten sie auch viele eigene Hits und sogar drei noch nie gespielte Titel, wie zum Beispiel „Springtime Boulevard“. Bei dem Ohrwurm „Papa was a Rolling Stone” hielt es die Zuhörer dann auch nicht mehr auf den Sitzen. Tanzen, klatschen, ausgelassen feiern war die Devise. „Die geplante kleine Pause fiel wegen guter Stimmung einfach mal aus“, erzählt Thomas Naumann, der Drummer der Band, gutgelaunt. Er ist glücklich und sichtbar geschafft. „Die Gäste waren bis zum Schluss total gut drauf und voll mit dabei“, freut er sich. Deshalb „mussten“ die vier auch noch einige Zugaben liefern – insgesamt dreimal wurden sie mit anhaltendem Beifall und Zurufen vom begeisterten Publikum noch mal auf die Bühne zurück befördert. Dabei gaben sie noch einmal die noch nie vorher öffentlich gespielten Songs zum Besten.

Bereits seit 2001 gibt es „The Jarulskiz“ in dieser Formation, in der sie jetzt auf der Bühne stehen. Henry Wojcik, Band-Chef, Pianist und gleichzeitig Sänger der Band, kam eines Tages auf der Suche nach ein paar Leuten, die was auf dem Kasten haben, ins Uniwerk auf der Schmiedestraße 55. Musik und Songs hatte er im Gepäck, er brauchte also nur noch ein paar Talente, die seine Musik auf die Bühne bringen und auf eine CD mit ihm packen würden. Hier wurde er fündig. Thomas Naumann am Schlagzeug, Thomas Hübel an der E-Gitarre und Alexander Fuchs am Bass gehören seitdem zu seiner Truppe. Und sie sind wirklich erfolgreich, werden von den Zuhörern gern angenommen und haben schon einige Fans, wie sich nach dem Auftritt in der Kleinkunstbühne zeigt. Es werden CDs verkauft und fleißig Autogramme verteilt. „Das gibt natürlich Auftrieb und motiviert zum Weitermachen“, sagt Naumann.

Und das werden die vier natürlich. Das nächste größere Konzert in der Nähe ist am 5. Dezember im Dresdner Bärenzwinger geplant. Auch hier werden sie dem Publikum wieder ordentlich einheizen.