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Thesen aus dem Buch „Das Eva-Prinzip“

Die Selbstverwirklichung der Frau ist oft nur ein Deckmantel für egoistische Alleingänge oder wirtschaftliche Zwänge, bei denen erst die Familie auf der Strecke bleibt und dann die Frauen selber. (S.19)...

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Die Selbstverwirklichung der Frau ist oft nur ein Deckmantel für egoistische Alleingänge oder wirtschaftliche Zwänge, bei denen erst die Familie auf der Strecke bleibt und dann die Frauen selber. (S.19)

Die meisten Frauen können gar nicht frei entscheiden, ob sie zu Hause bleiben wollen oder arbeiten gehen, und zwar allein aus wirtschaftlichen Gründen. Das bedeutet nicht Freiheit, sondern Unterdrückung! Die Befreiung der Frau, ihre Emanzipation, existiert überhaupt nicht. (S.24)

Frauen sind Heldinnen und zugleich Opfer der neuen Lebensformen. Weil wir ja so emanzipiert sind, orientieren wir uns an der männlichen Rolle. Unsere emotionalen, „weichen“ Eigenschaften, die die Gesellschaft für einen gesunden, harmonischen Ausgleich braucht, drängen wir in den Hintergrund. Liebe und Zuwendung bleiben auf der Strecke. Wir werden streitsüchtig, aggressiv, unerbitterlich im Überlebenskampf. (S.28) Wir vereinsamen, statt zu tun, was wir am besten können: ein Nest bauen, Schutzraum bieten in einer rücksichtsloser werdenden Welt. (S.31)

Der Spagat zwischen Privatleben und Karriere ist ein Extremsport, der uns aufreibt, statt beflügelt. (S. 11)

Wir sind im Begriff, uns selbst abzuschaffen. (S. 12)

Wenn man sich überhaupt für Kinder entschließt, werden sie oft als Problem eingestuft, das gelöst werden muss. Die Lösung heißt, Kinder „wegzuorganisieren“, sie möglichst schnell in fremde Hände zu geben. (S.96) In Momenten der Besinnung jedoch tickt in uns das schlechte Gewissen der Rabenmutter. (S.100)

Die Intensität der liebevollen Bindung zwischen Kindern und Eltern bestimmt, ob ein Mensch später befriedigende, erfüllte und langfristige Bande mit anderen hat. (S.113)

Spätfolgen einer Bindungslosigkeit gehören bereits zu den Symptomen unserer Gesellschaft. Gefühlsarmut, Bindungsunfähigkeit, fehlende Einfühlung für Mitmenschen, Lieblosigkeit sind Alltag. (S.117)

Der Schlüssel für ein Umdenken sind wir Frauen. (S. 242)

Rolle rückwärts? Nein, Rolle vorwärts. Denn historisch gesehen hatten wir Frauen nie zuvor die Möglichkeit, in einer noch wohlhabenden Gesellschaft Kinder aufzuziehen. Wenn wir es denn wollen. (S.253)

www.eva-prinzip.com