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Thürmsdorfer starten Petition an Landtag

Es stinkt im Struppener Ortsteil Thürmsdorf. Besonders in trockenen Zeiten. Grund ist der Pehnabach, der bis vor Kurzem von der Wismut mit Wasser gespeist wurde. 50Kubikmeter pro Stunde flossen da durch.

Es stinkt im Struppener Ortsteil Thürmsdorf. Besonders in trockenen Zeiten. Grund ist der Pehnabach, der bis vor Kurzem von der Wismut mit Wasser gespeist wurde. 50 Kubikmeter pro Stunde flossen da durch. Jetzt läuft lediglich das Regenwasser in den Bach. Und bei Trockenheit eben gar nichts. Darüber, ob die Wismut weiterhin verpflichtet ist, den Bach mit Wasser zu speisen, ist ein Rechtsstreit entbrannt. Der liegt zurzeit beim Oberverwaltungsgericht in Bautzen. Eine Entscheidung steht aus.

Die Thürmsdorfer Anwohner wollen aber den Zustand nicht länger hinnehmen. „Es kamen schon mehrere Bürger zu mir, die sich wegen des Geruchs beschwert haben“, sagt Siegfried Albani vom Ortschaftsrat. Hintergrund der unangenehmen Düfte sind die dezentralen Abwassergruben der umliegenden Grundstücke. Die gereinigten Abwässer aus den Gruben brauchen zum Abfließen den Pehnabach. Doch solange der nur ein Rinnsal ist, kann das Wasser gar nicht oder nur verzögert abfließen. „Deshalb werden wir eine Petition an den Landtag richten“, informiert Gemeinderat Axel Richter (Freie Wähler). Er wohnt selbst in Thürmsdorf. Die Klagen der Anwohner waren im Ortschaftsrat diskutiert worden. Bis das Gericht entschieden hat, wollen die Thürmsdorfer nicht warten. In den nächsten Wochen wird das Anliegen an den Landtag formuliert, dann sollen Unterschriften gesammelt werden. (hw)

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