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Sachsen

Ex-Ministerpräsident wird Kohle-Chef

Stanislaw Tillich hat einen neuen Job. Der 60-Jährige arbeitet nach seinem Rücktritt als Ministerpräsident Ende 2017 künftig in der Braunkohle.

Sachsens ehemaliger Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) wechselt als Aufsichtsratschef zu einem Braunkohle-Unternehmen.
Sachsens ehemaliger Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) wechselt als Aufsichtsratschef zu einem Braunkohle-Unternehmen. © Sebastian Kahnert/dpa

Leipzig/Zeitz. Nach seinem Rücktritt als sächsischer Ministerpräsident Ende 2017 war es ruhig um ihn geworden. Nachfragen zu seiner beruflichen Zukunft wies der CDU-Politiker Stanislaw Tillich seitdem immer freundlich aber bestimmt ab. Nun aber hat der 60-Jährige einen neuen Job. Tillich wird Vorsitzender des Mibrag-Aufsichtsrates, wie das Bergbau-Unternehmen am Dienstag mitteilte. Er löst den bisherigen Vorsitzenden Wilhelm Beermann ab, der dem Gremium seit 2001 vorstand. Tillich blicke auf eine lange und erfolgreiche Karriere als Politiker zurück, heißt es zur Begründung. So war er unter anderem Minister für Umwelt und Landwirtschaft, Finanzminister und bis 2017 Ministerpräsident des Freistaates. Als gebürtiger Sorbe und Lausitzer habe sich Tillich zudem intensiv mit dem Thema Bergbau auseinandergesetzt.

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