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Tod eines großen Gegners der Reformation

Am 17. April 1539 stirbt Herzog Georg der Bärtige von Sachsen in Dresden. Seine letzte Ruhe findet er in der Fürstenkapelle im Meißner Dom. Sein Bruder Heinrich der Fromme tritt die Nachfolge an. Georg...

Am 17. April 1539 stirbt Herzog Georg der Bärtige von Sachsen in Dresden. Seine letzte Ruhe findet er in der Fürstenkapelle im Meißner Dom. Sein Bruder Heinrich der Fromme tritt die Nachfolge an.

Georg erblickte am 27. August 1471 als ältester Sohn von Herzog Albrecht des Beherzten das Licht der Welt in Meißen. Während der Kriegszüge seines Vaters in Flandern und Friesland nahm Georg bereits ab 1488 in Vertretung verschiedene Amtsgeschäfte wahr. Nach dem Tod von Herzog Albrecht übernahm Georg 1500 die Regierungsgeschäfte und machte sich vor allem um die wirtschaftliche Entwicklung und die Verwaltung des albertinischen Sachsen verdient. Des Weiteren förderte er die bauliche Entwicklung Dresdens und legte damit den Grundstein für eine prächtige Residenz. Der nach ihm benannte Georgenbau des Schlosses gilt als der erste Renaissancebau der Stadt. Seit Beginn der Reformation 1517 gehörte Georg zu den entschiedensten Gegnern der neuen Glaubensrichtung. Dennoch konnte er nicht verhindern, dass nach seinem Tod die Reformation in seinem Land eingeführt wurde. (SZ/hn)

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