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Ermittlungen im Todesfall laufen

Nachdem vor fast zwei Wochen die Leiche eines 37-jährigen Großenhainers gefunden worden ist, sind noch viele Frage offen.

Nach dem Fund der Leiche suchte die Kripo im Wald und auf dem Feld zwischen Medessen und Zottewitz nach Spuren.
Nach dem Fund der Leiche suchte die Kripo im Wald und auf dem Feld zwischen Medessen und Zottewitz nach Spuren. © Foto: Kristin Richter

Großenhain. So richtig fassen, kann es immer noch keiner. Seit die Nachricht vom offensichtlich gewaltsamen Tod eines Großenhainers die Runde machte, fragen viele Röderstädter nach dem Warum. Nachdem Angehörige den jungen Mann bereits über Facebook gesucht hatten, war seine Leiche schließlich am Abend des 19. Juni in einem Waldstück zwischen Medessen und Zottewitz entdeckt worden. 

Darüber wie der als freundlich und ruhig beschriebene Großenhainer zu Tode gekommen ist, ließen die ermittelnden Behörden bisher nichts verlautbaren. Allerdings seien bereits einen Tag später zwei Frauen im Alter von 28 und 30 Jahren sowie zwei Männer, 28 und 51 Jahre alt, festgenommen worden.

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In welchem Verhältnis alle Personen miteinander und vor allem mit dem seit dem 13. Juni als vermisst Geltenden standen, wollte die Staatsanwaltschaft dabei nicht kommentieren. Fest stehe, dass sich alle Personen kannten und somit inmitten einer Beziehungstat wegen Totschlags ermittelt werde.

Wie Oberstaatsanwalt Jürgen Schmidt auf SZ-Anfrage erklärt, gebe es auch in dieser Woche keinen neuen Sachstand. Die Beschuldigten seien weiter in Untersuchungshaft. "Die Ermittlungen dauern an und werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen", ließ Schmidt wissen. 

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