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Todesursache nach Schuppenbrand geklärt

Die Polizei geht davon aus, dass das Feuer auf der Meißner Beethovenstraße keinen kriminellen Hintergrund hatte.

Von Peter Anderson und Marco Henkel

Meißen. Die Polizeidirektion Dresden hat jetzt das Ergebnis der Sektion der am 28. November in Meißen gefundenen Brandleiche bekannt gegeben. Wie die Pressestelle der PD gestern mitteilte, handelt es sich dabei um den vermissten Bewohner eines Mehrfamilienhauses auf der Meißner Beethovenstraße. Der Polizei zufolge wird nach der Sektion und Untersuchung des abgebrannten Schuppens im Garten des Hauses nicht davon ausgegangen, dass es sich um eine Straftat handelt. „Der Brand ist nicht mutwillig gelegt worden“, so die Polizei. Die Ermittlungen seien abgeschlossen.

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Am Morgen des 28. Novembers hat der Mieter eines Hauses auf der Beethovenstraße einen lauten Knall gehört, der aus der unmittelbaren Umgebung stammen musste. „Ich wusste, es war eine Verpuffung. Ich schaute sofort aus dem Fenster und sah den Schuppen im Garten lichterloh in Flammen stehen“, beschrieb er die Situation. Der Mann befürchtete, die Flammen könnten angefacht durch den Wind, auf das etwa zehn Meter entfernte Wohnhaus übergreifen. Deswegen alarmierte er Feuerwehr, Rettungskräfte und Polizei. Die Feuerwehr war schnell mit einem Löschfahrzeug vor Ort und brachte den Brand unter Kontrolle. Doch als das Feuer gelöscht war, machten die Brandbekämpfer eine furchtbare Entdeckung: In den Überresten des bis auf die Grundmauern niedergebrannten Schuppens fanden sie zwischen den verkohlten Gartengeräten die Überreste eines Menschen. Die Leiche war durch den Brand so entstellt, dass eine schnelle Identifizierung nicht möglich war. Selbst über das Geschlecht der Leiche machte die Polizei in einer ersten Pressenotiz keine Aussage.

Nach der vergangene Woche erfolgten gerichtsmedizinischen Untersuchung steht nun jedoch fest, dass es sich um den Besitzer des Schuppens und Bewohner des Hauses handelt.