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Tolle Märchen in einem Pappkarton

Buchholz. Mädchen und Jungen basteln und dichten mit ihren Eltern. Eine spannende Idee fürdie Winterferien.

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Von Bernhard Donke

„Es war ein besonderes Angebot für die Mädchen und Jungen, gemeinsam mit ihren Eltern ein Märchen aus der Kiste zu zaubern“, sagt Ines Wilhelm, Lehrerin in der Grundschule Vierkirchen in Buchholz. Doch jetzt sind erst einmal Winterferien, und die Märchenkisten, die noch kurz vor dem Halbjahresende entstanden sind, schmücken den Vorraum der Schule. So können auch andere Kinder und Erwachsene sehen, was man mit einfachen Mitteln und guten Ideen alles gestalten kann. Vielleicht ist das auch eine Anregung für die Winterferien, denn gemeinsam mit Mutti, Vati, Oma oder Opa macht es viel mehr Spaß, sich etwas Tolles auszudenken. Die Mädchen und Jungen aus der zweiten Klasse mussten sich zuerst mit ihren Eltern ein Märchen aussuchen. Sie konnten sich auch selbst eins ausdenken und aufschreiben. Ein Karton wurde dann mit Bildern aus dem Märchen bemalt oder beklebt.

Drei lustige Figuren

Gleichzeitig sollten noch drei Figuren, die in der Geschichte vorkommen, kunstvoll gebastelt oder einfach aus Pappe ausgeschnitten werden. Bei so einer nicht alltäglichen Aufgabe werden die Kinder dazu angeregt, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen, Bilder und Gedanken anschaulich umzusetzen. Dabei kann gemalt oder gebastelt werden, sagt Ines Wilhelm. Als das Werk mit den Eltern geschafft war, mussten die kleinen Künstler erraten, welches Märchen auf dem jeweiligen Pappkarton aufgemalt war und welche Figuren dargestellt wurden. Bei den Grimm’schen Märchen gab es da kaum Schwierigkeiten. Nicht ganz so einfach ging es bei den selbsterdachten Geschichten zu. Die mussten erst einmal vorgelesen werden, und dann ging es an das Rätseln. Toll auch, was da für fantasievolle Figuren genäht, geklebt und geformt wurden. Das hat Klein und Groß Spaß gemacht und kann sich sehen lassen.