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Tourismusbüros in Bad Muskau und Niesky

Niesky. Mit der Haushaltskonsolidierung 2004 legte der Landkreis fest, dass er sich finanziell weitgehend aus der Unterstützung der Tourismusbüros zurückzieht. Wie es nun weitergeht, darüber referierte der Landrat vor dem Kreistag.

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Niesky. Mit der Haushaltskonsolidierung 2004 legte der Landkreis fest, dass er sich finanziell weitgehend aus der Unterstützung der Tourismusbüros zurückzieht. Wie es nun weitergeht, darüber referierte der Landrat vor dem Kreistag.

Die Vorgabe war eindeutig: Die Mittel für den Tourismus sind gegen Null zu fahren. „Um Klarheit zu haben, habe ich bereits im September mit den Trägern der Informationsstützpunkte am Tisch gesessen“, sagte der Landrat.

Als Schwerpunkte nannte er Reichenbach; Niesky/Rietschen, Weißwasser und Bad Muskau. Für die neue Struktur sah Bernd Lange als Maßgabe eine bessere Effizienz.

In ausgewählten Orten soll es weiterhin anerkannte Tourismusstationen geben. Für das Tourismusbüro in Weißwasser rechnete Lange vor, dass der Zuschussbedarf bei rund 78 000 Euro im Jahr lag.

In Niesky ist der Eigentümer des Raschke-Hauses, in dem sich das touristische Informationsbüro befindet, die Kreisstadt. „Das Haus liegt mitten im Zentrum und damit im Zentrum der Besucherströme“, so Lange. In der neuen Struktur ist vorgesehen, dass die Tourismus-stelle von Weißwasser nach Bad Muskau geht. „Träger ist dort die Kur GmbH. Das entsprechende Anerkennungsverfahren wurde beantragt“, sagte Lange. In Weißwasser soll ein Informationspunkt bleiben. Mit der neuen Struktur schafft das Landratsamt die Null nicht. Beide anerkannten Tourismusstellen im Kreis erhalten je 10 000 Euro im Jahr. (KOM/SZ)