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Tradition dem Zeitgeist opfern?

Hans-Jörg Krutzki aus Großenhain schreibt noch einmal zum Flugplatz: wäre es mir möglich gewesen, an dieser Stadtratssitzung teilzunehmen, ich hätte wohl keine anderen Worte gefunden wie Uwe Herzog in seinem Leserbrief vom 30. November.

Hans-Jörg Krutzki aus Großenhain schreibt noch einmal zum Flugplatz:

wäre es mir möglich gewesen, an dieser Stadtratssitzung teilzunehmen, ich hätte wohl keine anderen Worte gefunden wie Uwe Herzog in seinem Leserbrief vom 30. November. Schon am 29. November brachten einige Stadträte in der Sächsischen Zeitung ihre Meinung unter die Leser. Die Aussagen sind zwar nicht identisch, gehen aber eindeutig in eine Richtung und lassen für mich keine eigene Meinung erkennen. An unsere Kinder und Enkel hätte man schon seit der industriellen „Plattmache“ denken sollen, die Resultate des ewigen „Halte zu Gnaden“ lies und lässt noch viele weggehen. Dass Traditionen dem schnöden Mammon und dem Zeitgeist geopfert werden, ist auch nicht neu, siehe Thema Familie. Was bringt der Großinvestor der Gemeinde Lampertswalde? Die wirtschaftlich tragenden Kräfte in Sachsen sind nun mal der Mittelstand, das Handwerk und Gewerbe, mit ihnen wäre der Erhalt des Flugplatzes in einer abgespeckten Version mit Sicherheit möglich.

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Die Ausgabe 5/2013 des Großenhainer Herolds bringt auch etwas Interessantes zu diesem Thema ins Gespräch. Ein Windenergiepark auf dem Gelände des Flugplatzes wäre allerdings ein Meisterstück an Volks(?)-Vertretung, aber man sorgt ja für unsere Enkel, die für die ständig steigenden Strompreise, und daran wird sich nichts ändern, aufkommen müssen. Na und die vielen Arbeitsplätze erst.