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Traum von Industrie-Ausstellung im Schloss Klippenstein wird wahr

Mit Hightech soll hier auf die Geschichte der Industriestadt Radeberg zurückgeblickt werden. Spannung ist garantiert.

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Der Wunsch geistert seit Jahren durch die Gänge von Schloss Klippenstein in Radeberg – nun wird er Realität: Im städtischen Museum wird endlich auch die Industriegeschichte der Stadt eine eigene Ausstellung bekommen. „Und zwar noch in diesem Jahr“, sagt Schloss-Chefin Katja Altmann. Möglich wird das durch die finanzielle Unterstützung des Freistaats. Das Kunstministerium hat dieser Tage für 23 regional bedeutsame Kultureinrichtungen zusätzliche Mittel in Höhe von 2,5 Millionen Euro bereitgestellt. Eine dieser Einrichtungen ist Schloss Klippenstein. Rund 166 000 Euro werden nach Radeberg fließen. „Das Projekt liegt ja schon länger bei uns im Schreibtisch, die inhaltlichen Vorarbeiten sind bereits in vollem Gange – es fehlte aber bisher das Geld, das nun kommt“, freut sich die Schloss-Chefin. Auf rund einhundert Quadratmetern wird nun in den kommenden Monaten im Erdgeschossbereich des Nordflügels von Klippenstein die neue Industrie-Ausstellung eingerichtet. Und das mit reichlich Hightech, verrät Katja Altmann. So ist beispielsweise auch eine sogenannte Hörstation geplant, an der Filme flimmern werden – und ein multimedialer Stadtplan zum Thema spannende Erläuterungen liefern wird.

Außerdem wird durch das Geld des Freistaats die Sanierung des Eingangsbereichs der historischen Schlossanlage über die Bühne gehen können. Das Torhaus in Richtung Innenstadt hat dies jedenfalls dringend nötig. (SZ/JF)