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Roßweins Trinkbrunnen ist bestellt

Die Idee kommt von Gärtnermeister Veit Berndt. Die Kommune hat sie aufgegriffen und setzt sie um.

Das dem Muldenlauf nachempfundene Wasserspiel auf dem Marktplatz wird bald wieder plätschern. Außerdem soll demnächst ein Trinkbrunnen installiert werden.
Das dem Muldenlauf nachempfundene Wasserspiel auf dem Marktplatz wird bald wieder plätschern. Außerdem soll demnächst ein Trinkbrunnen installiert werden. © Heike Heisig

Roßwein. Während der Schafskälte mochte wohl niemand so richtig glauben, dass die Quecksilbersäule bald wieder in Richtung 30-Grad-Marke klettert. Doch wenn das passiert, können sich Roßweiner und Besucher bald erfrischen, und zwar an einem Trinkbrunnen auf dem Marktplatz.

„Der Brunnen ist bestellt“, bestätigt Bürgermeister Veit Lindner (parteilos). Dabei handele es sich um eine Edelstahlsäule, aus der auf Knopfdruck Trinkwasser sprudeln soll. Wasser, das nicht in den Kehlen landet, soll in das vorhandene Wasserspiel eingebunden werden, das dem Muldenlauf nachempfunden ist. 

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Deshalb wird der Trinkbrunnen auch unmittelbar an dem Schmuckbrunnen aufgestellt. Die Kosten für die Montage und die Edelstahlkonstruktion gibt der Rathauschef mit rund 2.500 Euro an. Das Geld wird aus dem städtischen Haushalt zur Verfügung gestellt.

Die Idee dafür lieferte im vergangen Jahr Gärtnermeister Veit Berndt. Er hatte solche Trinkbrunnen schon andernorts gesehen und gehört, dass sich hier und da auch Bürger starkgemacht hatten. Sogar Gestaltungsvorschläge für das Roßweiner Exemplar lieferte er damals mit. 

Unter anderem fände er es prima, wenn an dieser Stelle an die handwerkliche Kunst der ehemaligen Roßweiner Ingenieurschüler erinnert werden könnte. Einige ihrer Arbeiten schmücken bereits das Rathaus und ziehen immer wieder bewundernde Blicke auf sich.

Wann genau der Trinkbrunnen in Betrieb geht, das konnte der Bürgermeister nicht sagen. Auch nicht, weshalb der Muldenlauf auf dem Marktplatz lange trocken blieb. Letzteres konnte jedoch Matthias Lange vom Bauamt aufklären: Bei Reinigungs- und Wartungsarbeiten, die unlängst erfolgt sind, war schlichtweg der Schlüssel verschwunden, der den Zugang zum Absperrhahn ermöglicht. 

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Der Trinkbrunnen ist schon seit dem Frühjahr fertiggestellt. Besondere Umstände lassen die Einweihung erst jetzt zu.

„Inzwischen ist das Schloss getauscht worden“, sagt Matthias Lange. Noch in dieser Woche soll das Wasser nun angestellt werden und der Wasserlauf wieder sprudeln. Die Stadtverwaltung lässt das Wasserspiel regelmäßig warten. Dabei werden unter anderem die Filter gereinigt oder bei Bedarf ausgetauscht.

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