merken

Kamenz

Trotz Ablehnung: Kamenzer wollen die Gartenschau

Laut Stadtverwaltung sind andere Projekte wichtiger. Bürger und Stadträte nehmen das nicht so schnell hin.

Ein Teil der avisierten Entwicklungsfläche einer Landesgartenschau 2025 in Kamenz wäre der alte Güterbetrieb gegenüber dem Bahnhof. Die Deutsche Bahn AG wolle die Brache allerdings selbst abreißen und neu gestalten, hieß es im Stadtrat.
Ein Teil der avisierten Entwicklungsfläche einer Landesgartenschau 2025 in Kamenz wäre der alte Güterbetrieb gegenüber dem Bahnhof. Die Deutsche Bahn AG wolle die Brache allerdings selbst abreißen und neu gestalten, hieß es im Stadtrat. © René Plaul

Kamenz. Die Stadtratsitzung am Mittwochabend hat nicht nur bei manchem Mandatsträger, sondern auch auf den zahlreich gefüllten Besucherplätzen für Ernüchterung gesorgt. Das umfangreiche Papier der Stadtverwaltung mit dem strikten „Nein“ zur Machbarkeit einer Bewerbung der Stadt für die Ausrichtung der Landesgartenschau 2025 war nicht nur als Euphoriebremse angekommen, sondern irgendwie auch als prinzipieller Abgesang auf mutige Stadtentwicklung über den Status quo hinaus. Stadträtin Anne Hasselbach (Fraktion Stadt-Land-Frau): „Abseits der vielen Zahlen bleibt doch die Frage, was wir den Kamenzern als eine Vision für die Stadt anbieten wollen? Ich sehe sie nicht.“

Sie möchten wissen, wie es weitergeht?

Mit Sächsische.de im Abo lesen Sie die Geschichten aus Dresden und Ihrer Region, die Sie sonst verpassen!

Plus-Abo

Vorteilsangebot

  • Sofortige Freischaltung
  • Sofort Zugriff auf alle Inhalte
  • Monatlich kündbar

1. Monat gratis

danach 9,90€/mtl.

Abo auswählen

Sie sind bereits Digital-Abonnent? Hier anmelden