merken
PLUS

Görlitz

Trotz Corona: Stadt plant weiter an Schulsanierung

Der Stadtrat soll am Donnerstag drei wichtige Beschlüsse für die Grundschule Königshufen fassen. Im Ausweichobjekt steht nun sehr viel Platz zur Verfügung.

Die Grundschule Königshufen
am Windmühlenweg soll saniert werden. Dazu stehen gleich drei Beschlussvorlagen auf der Tagesordnung des Stadtrates.
Die Grundschule Königshufen am Windmühlenweg soll saniert werden. Dazu stehen gleich drei Beschlussvorlagen auf der Tagesordnung des Stadtrates. © Nikolai Schmidt

Trotz Corona: Die Grundschule am Windmühlenweg in Königshufen soll wie geplant saniert werden. Wenn die Stadträte an diesem Donnerstag zu ihrer Sitzung zusammenkommen, haben sie dazu gleich drei Beschlussvorlagen auf der Tagesordnung stehen: Die Planung soll weitergehen, die Stadt soll einen Mietvertrag für das Ausweichobjekt an der Friedrich-Engels-Straße in Weinhübel abschließen und sie soll den Zuschlag für die Schülerbeförderung an ein Busunternehmen vergeben.

„Ja, für Letzteres gibt es tatsächlich Bieter“, sagt OB Octavian Ursu (CDU) auf SZ-Nachfrage. Das sei im Vorfeld oft bezweifelt worden, nun sieht es aber gut aus. Diskussionen erwartet das Rathaus aber nicht unbedingt bei diesem Punkt, sondern beim Mietvertrag. Darin ist von einer monatlichen Nettomiete von gut 6.400 Euro die Rede. Im November hatte die Stadt eine Summe genannt, die nur halb so hoch lag. 

Anzeige
Der perfekte Ort für (D)eine Ausbildung!

Das Autohaus Dresden bildet sowohl kaufmännisch als auch handwerklich aus - und kümmert sich im besonderen Maße um seine Schützlinge.

Der Quadratmeterpreis ist gleich geblieben

Lässt sie sich nun also über den Tisch ziehen? „Keineswegs“, sagt Bürgermeister Michael Wieler. Nach einer Besichtigung des Ausweichobjektes habe die Stadt festgestellt, dass dort viel mehr Platz zur Verfügung steht, als ursprünglich angenommen.

„Wir mieten jetzt doppelt so viel Fläche und zahlen dafür den doppelten Preis“, sagt Wieler. Das habe den Vorteil, dass die Bedingungen für die Schüler viel besser sind. Räume müssen nicht für Schule und Hort doppelt genutzt werden. Der Quadratmeterpreis sei gleich geblieben. Und er sei sogar ein Schnäppchen: „Für Containerzimmer an anderen Schulen zahlen wir viel mehr.“

In den vergangenen Wochen und Monaten hatte es viel Wirbel um den Umzug gegeben, die mangelnde Kommunikation der Stadtverwaltung wurde anfangs hart kritisiert. Später war es der Umzugszeitpunkt, der in den Osterferien liegt und vielen Eltern zu früh kam. Große Sorgen – das zeigte eine Elternversammlung Anfang März – bereitet den Eltern noch immer der tägliche Transport ihrer Kinder nach Weinhübel.

Weiterführende Artikel

Symbolbild verwandter Artikel

Das war die Woche in Görlitz-Niesky

Die Auswirkungen von Corona bestimmten erneut die Tage: Das sind die wichtigsten Themen der Region, über die wir seit Montag berichtet haben.

Symbolbild verwandter Artikel

Wie der Schlagabtausch in Königshufen lief

Etwa 200 Eltern folgten am Dienstag der Einladung der Stadtverwaltung, um zu hören, wie die sanierungsbedingte Auslagerung nach Weinhübel klappen soll.

Doch auch dafür gaben Schule und Stadt an, gut durchdachte Pläne zu haben, die die klassenweise Betreuung der Schüler regelt. Zwei Jahre, so das Ziel der Stadt und die Hoffnung der Grundschule in Königshufen, soll die Auslagerung dauern. Ob sich Corona darauf irgendwie auswirken wird, kann nur die Zeit zeigen – noch fehlen immerhin auch drei Millionen Euro Fördermittel. Kürzlich hatte sich das Rathaus in diesem Punkt zuversichtlich gezeigt.

Mehr Nachrichten aus Görlitz lesen Sie hier.

Mehr Nachrichten aus Niesky lesen Sie hier.