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Hohnstein kann Bauprojekte angehen

Von insgesamt sieben Vorhaben bekommt die Stadt fünf gefördert. Wofür das Geld ausgegeben wird.

Die Sporthalle unterhalb der Förderschule in Ehrenberg.
Die Sporthalle unterhalb der Förderschule in Ehrenberg. © Daniel Schäfer

Die Einwohner im Hohnsteiner Ortsteil Ehrenberg sind einem Dorfgemeinschaftszentrum ein Stück näher gekommen. Das Projekt ist eines von insgesamt sieben angemeldeten Vorhaben. Die Stadt Hohnstein hoffte auf einen Zuschuss aus dem Leader-Förderprogramm. Und tatsächlich, es hat geklappt. Die Stadt bekommt für fünf Projekte insgesamt an die 215.000 Euro Fördermittel. Die müssen dann noch mit Eigenmitteln der Stadt untersetzt werden. Das Geld dafür ist im Haushaltsplan bereits vorgesehen.  

Mit den Zuschüssen können die Projekte in verschiedenen  Ortsteilen angegangen werden. Demnach kann der Spielplatz für die Hortkinder in Hohnstein erneuert werden. Auch der Kasperpfad Rund um Hohnstein wird aufgepeppt. Realisiert werden kann auch die Straßenverlegung am Ortseingang von Zeschnig. Damit bekommen die privaten Grundstücksanlieger ihre Flächen zurück. Außerdem wird die gesamte Fläche um das Dorfgemeinschaftshaus umgebaut.  Auch das Dorfgemeinschaftshaus wird saniert.  Pläne dafür gibt es bereits. Bislang lag es noch am fehlenden Geld. 

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Und dann gibt es eben auch noch Fördermittel für den Umbau des Erdgeschosses der Turnhalle in Ehrenberg zu einem Dorfgemeinschaftszentrum. Allerdings hat das ganze einen Haken. Sowohl für das in Zeschnig als auch für das in Ehrenberg gibt es nur Zuschüsse in Höhe von 125.000 Euro. Die Baukosten liegen aber weitaus höher. Doch beide Projekte sollen durchgezogen werden. Darauf habe man sich verständigt, sagt Hohnsteins Bürgermeister Daniel Brade (SPD). Die Mehrkosten in Höhe von 5.200 Euro für Zeschnig und die für Ehrenberg in Höhe von 61.500 Euro müssen anderweitig finanziert werden. Darauf hatte man sich in Hohnstein bereits geeinigt.

Zwei Projekte sind jedoch durchgefallen. Dazu gehört die Reparatur der Steige im Schindergraben von Hohnstein ins Polenztal und der Umbau des ehemaligen Gewandhauses der Hohnsteiner Blasmusikanten. Die Stadt Hohnstein wolle nun versuchen, im nächsten Jahr zumindest für die Sanierung des Gewandhauses Fördermittel zu erhalten. "Die Steige im Schindergraben hat der Bauhof repariert. Diese halten wieder zwei Jahre", sagt Hohnsteins Bürgermeister Daniel Brade (SPD). Damit ist auch der beliebte Wanderweg weiterhin begehbar.

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