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Turnhalle in Leuben wird auf Vordermann gebracht

Mit dem Konjunkturgeld sollen Türen, Fenster und Heizung erneuert werden.

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Die Schulturnhalle in Leuben soll nach dem Willen des Gemeinderates mit dem Geld aus dem Konjunkturpaket II teilweise saniert werden. Einschließlich des Eigenanteils stehen der Gemeinde dafür 127 000 Euro zur Verfügung.

„Wir haben keine Schule mehr, die Kindertagesstätte ist fertig saniert. Da haben wir uns für die Turnhalle entschieden“, begründet Bürgermeister Gerhard Doleschal (FDP). Die Turnhalle wird derzeit von der Mittelschule Lommatzsch genutzt, die für die Zeit der Schulsanierung in Lommatzsch nach Leuben ausgewichen ist. Doch auch der Kindergarten und vor allem die Vereine wie die Fußballer, die Volleyballer und die Funkengarde nutzen die Halle.

Besonders energetisch soll einiges an dem Bau getan werden. So sollen die Fenster, die aus den 80er Jahren stammen, ebenso wie die Türen ausgetauscht werden. Auch der Umbau der Heizung ist vorgesehen. „Mit dem Geld können wir uns natürlich keine Luxussanierung leisten, aber wenigstens einen Teil des aufgelaufenen Reparatur-staus abarbeiten“, so der Bürgermeister. Für eine Außenfassade oder einen neuen Parkettfußboden reicht das Geld bei weitem nicht. Auch die Sanitäranlagen, die ebenfalls aus den 80er Jahren stammen, können nicht erneuert werden. „Die sind aber im Großen und Ganzen noch in Ordnung, die Terrazzoplatten halten noch weitere 20 Jahre“, sagt Gerhard Doleschal.

Den Eigenanteil finanziert die Gemeinde aus der allgemeinen Rücklage. Die beträgt derzeit 144000 Euro. Davon werden 68000 Euro bereits im laufenden Haushaltsjahr entnommen. Vorgeschrieben ist, dass die Gemeinde eine Mindestrücklage von 40 000 Euro vorhält. Jürgen Müller