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Turnhalle nach Unwettern gesperrt

Rund 300 Schüler und viele Vereine können bis mindestens Mitte Juni an der Hepkestraße keinen Sport machen.

Die stürmisch-heftigen Regengüsse der vergangenen Woche haben die Turnhalle der 108. Grundschule auf der Hepkestraße offenbar schwer beschädigt. Rund 300 Grundschüler müssen deshalb vorerst auf den Sportunterricht am gewohnten Ort verzichten. Schulamtschef Falk Schmidtgen zufolge habe eintretendes Wasser den Schaden verursacht. Auf dem Hof hatte sich offenbar eine Art See gebildet, der durch die Eingangstüren des Gebäudes drückte. Die gesamte Halle habe daraufhin einschließlich aller Nebenräume am 27. Mai unter Wasser gestanden.

Dabei wurden das Parkett in der Halle sowie der Fußboden in den Umkleideräumen beschädigt, so Schmidtgen weiter. Ein Fachbetrieb hatte das Wasser später abgesaugt. Derzeit sind spezielle Kondensattrockner im Einsatz, weil das Parkett infolge der Unwetter stark durchfeuchtet ist. Eventuelle Verwerfungen im Boden könnten nicht ausgeschlossen werden, so Schmidtgen. Vorerst müsse die Halle deshalb bis zum 13. Juni 2014 gesperrt bleiben. Danach solle das Gebäude erneut begutachtet sowie die Feuchte gemessen werden, um die Gesamtschäden beurteilen zu können. Neben den Kindern der Grundschule trifft die Sperrung der Turnhalle auch die Schüler der Abendschule sowie insgesamt neun Freizeitsportvereine, darunter Volleyball- und Fußballvereine.

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Die Turnhalle an der Hepkestraße dürfte nicht das einzige unwettergeschädigte Objekt sein. So sind die Mitarbeiter der Dresdner Spezialfirma Wosi Energetik derzeit praktisch rund um die Uhr im Einsatz, um vollgelaufene Keller und Erdgeschosse zu trocknen. „Allein seit dem Unwetter sind das über 200 verschiedene Standorte“, sagt Wosi-Geschäftsführer Helfried Siegert. „90 Prozent davon sind Neukunden, die noch nie von einer Flut wie in den Jahren 2002 oder 2013 betroffen waren.“ Denn die meisten Schäden sind offenbar in Bereichen entstanden, die eigentlich hochwassersicher sind. Auch die Kanäle und Teiche im Großen Garten waren in der vergangenen Woche über die Ufer getreten. (two)