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Über 100 Alkoholunfälle in Mittelsachsen

Im Jahr 2019 gab es im Landkreis mehr Verkehrsunfälle als noch im Vorjahr. Nicht zuletzt waren Rauschmittel die Ursache. Die Polizeistatistik im Überblick.

Symbolbild
Symbolbild © Roland Halkasch

Mittelsachsen. Im Jahr 2019 wurden im Bereich der Polizeidirektion Chemnitz knapp 24.400 Verkehrsunfälle erfasst. Das sind insgesamt über 200 Unfälle mehr als noch im Vorjahr. Das teilt die Polizei am Dienstagvormittag mit. Im Landkreis Mittelsachsen stieg die Gesamtzahl aller Unfälle im Vergleich von 2018 zu 2019.

So waren es 2018 noch etwa 7.300, im Folgejahr knapp 7.600. "16 Menschen kamen im Landkreis bei Verkehrsunfällen ums Leben, drei Menschen weniger als 2018", so Pressesprecherin Jana Ulbricht. Die Zahl der Verletzten sei auf unter 1.000 Menschen gesunken. 290 Menschen hätten schwere und 705 Menschen leichte Verletzungen erlitten.

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Bei 123 Verkehrsunfällen stand mindestens einer der Beteiligten unter Einfluss von Alkohol oder anderer berauschender Mittel. Knapp 450 Fahrzeugführer, die alkoholisiert unterwegs waren, wurden aus dem Verkehr gezogen, bevor es zum Unfall kam. 

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Im Jahr 2019 wurde in circa 1.500 Fällen eine sogenannte "Unfallflucht" festgestellt. Diese Zahl erhöhte sich zum Vorjahr. "Fast jeder fünfte Unfall - also 19,5 Prozent - im Landkreis Mittelsachsen war eine Unfallflucht", erklärt Ulbricht. "Die Aufklärungsquote liegt bei knapp der Hälfte."

Der ausführliche Bericht zur Unfallstatistik der Polizei folgt im Laufe des Tages.

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