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Niesky

Über 500 Läufer trotzen Kälte, Schlammbad 

Die zehnte Auflage des Neiße-Adventure-Trails hat es in sich. Zu den hartgesottenen Teilnehmer kommen erstmalig 100 Wanderer.

Die Schlammwannen sind inzwischen legendär beim NAR. Bei den kalten Temperaturen am Sonntag heißt es, Zähne zusammenzubeißen und schnell durch die braune Brühe.
Die Schlammwannen sind inzwischen legendär beim NAR. Bei den kalten Temperaturen am Sonntag heißt es, Zähne zusammenzubeißen und schnell durch die braune Brühe. © André Schulze

Bis auf kühle neun Grad hatten sich die Temperaturen gekämpft, als am Sonntagvormittag das 10. Neiße-Adventure-Race am Neißehafen in Rothenburg startete. Kühler war nur noch das Schlammbad und der Wasserring des Hindernissparcours. Kurz nach Mittag zeigte das Thermometer immerhin 12 Grad Celsius an. Der Stimmung der Teilnehmer tat das keinen Abbruch. Teilnehmen konnte man am Wettkampf als Einzelteilnehmer über sechs oder zwölf Kilometer oder als Team zur leichten Strecke oder zur „Originalstrecke“. 28 Starter standen auf der Liste für den Single-Trail und etwa 500 in Zweier-, Dreier- und Viererteams für den Light-Trail und den Original-Trail.

Schon am Morgen, um sieben Uhr, waren etwa 100 Wanderer zum NAR-Walk an der Altstadtbrücke in Görlitz gekommen und zu 35 Kilometern Fußmarsch nach Rothenburg aufgebrochen.

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Als Überraschungsgast nahm am Geschehen die Skilangläuferin und Bergläuferin Julia Belger teil. Weitere Prominenz der Szene bildete Maik Petzold als Schirmherr des diesjährigen NAR. Zuerst gab er beim Original-Trail der Frauen- und Mixteams den Startschuss, dann ging er selbst bei den Männern mit an den Start. Der Bautzener ist ein ehemaliger deutscher Triathlet und Duathlet, außerdem Deutscher Meister (2003) und zweifacher Olympionike (2004, 2012). Bei den Männern gewann das Team der Rothenburger Fahrschule Albrecht. Seit zehn Jahren dabei, zum zweiten Mal in dieser Besetzung. „Wir waren erst vorige Woche beim Hamburg-Marathon als Einstimmung“, sagte das Team.

Zweimal nahm die Görlitzerin Franziska Kranich teil. Am Vormittag gewann sie den Single-Cross-Trail und danach als Teammitglied beim Original-Trail. „Ich kann doch nicht die Chance verpassen, das zweimal zu machen“, sagt sie kurz danach ganz entspannt. Erst am Vortag hatte sie den Blütenlauf in Borschen und den Faltenberglauf gewonnen. „Ich nehme das als Training für den Europamarathon.“

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