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Uhreninsel startet in eine neue Zeit

Das prägnante Gebäude in Zittau wird in den kommenden Monaten umgebaut. Bisher läuft alles nach Plan - trotz angespannter Lage in der Baubranche.

Bauplaner Swen Rost und Mitarbeiterin Tina Kiehl vor der Uhreninsel.
Bauplaner Swen Rost und Mitarbeiterin Tina Kiehl vor der Uhreninsel. © Archivbild: Matthias Weber

Wer genau hinschaut, erkennt, dass die ersten Schornsteine schon weg sind. Ein Zeichen, dass die Sanierung der Uhreninsel begonnen hat. "Es ist losgegangen", bestätigt der Zittauer Bauplaner Swen Rost. Derzeit laufen Rückbau- und Demontagearbeiten. So werden beispielsweise die alte Elektroinstallation sowie alte Rohrleitungen und Waschbecken herausgerissen. Das alles soll im zweiten Schritt erneuert werden.

Einzelne Wände verschwinden ebenso, da die Räume künftig anders aufgeteilt sein sollen. Das betreffe laut Rost alle Geschosse. Auch Maurer- und Stahlbetonarbeiten sind in den kommenden Monaten geplant. Dadurch soll der Gebäudebestand statisch sicherer gemacht werden, erklärt der Bauplaner. Diese Arbeiten werden voraussichtlich bis März 2020 dauern. Außen geht es dann im April los. Und auch der Innenausbau erfolgt ab dem kommenden Frühjahr.

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Zwei Millionen Euro werden investiert

Die Gesamtkosten für die Sanierung liegen laut Planung bei zwei Millionen Euro. Bei den ersten Schätzungen waren Bauherr und Planungsbüro noch von 1,3 Millionen Euro ausgegangen. Die detaillierte Planung machte aber deutlich, dass diese Summe nicht ausreicht. Der Eigentümer hatte deshalb auch eine höhere Förderung beantragt: Statt der ursprünglich zugesagten 900.000 Euro gibt es nun 1,15 Millionen aus dem städtischen Haushalt sowie anderen Fördertöpfen.

Bei der Vergabe der ersten Bauleistungen habe es keine weiteren Preissteigerungen gegeben, erklärt Rost. Er ist guter Dinge, dass auch bei den noch ausstehenden Aufträgen die geplanten Summen eingehalten werden, so dass sich die Gesamtkosten nicht ein weiteres Mal erhöhen.

Auch Handwerker zu finden, sei bisher kein Problem gewesen, sagt Rost. Von anderen Bauherren ist in jüngerer Zeit immer wieder zu hören, dass Aufträge aufgrund fehlender Angebote nicht vergeben werden konnten.

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