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Riesa

Uhrmacher muss 1 800 Euro für neues Schaufenster zahlen

Wahrscheinlich aus Protest macht der Handwerker die Rechnung nun öffentlich. Die Polizei hat zudem weitere Sachbeschädigungen registriert.

Eine eingeschlagene Schaufensterscheibe hat einem Riesaer Uhrmachermeister eine deftige Rechnung beschert.
Eine eingeschlagene Schaufensterscheibe hat einem Riesaer Uhrmachermeister eine deftige Rechnung beschert. © Sebastian Schultz

Riesa. Die Sicht auf Uhren und Schmuck ist etwas erschwert. Denn bei Uhrmachermeister Preuß auf der Hauptstraße in Riesa wurde nicht nur die Scheibe eingeschlagen und laufen unzählige Risse quer über das Schaufenster. Zudem hat der Geschäftsinhaber nun eine Rechnung über knapp 1 800 Euro ausgehängt, die er für die Erneuerung des Spezialglases zahlen muss. Wahrscheinlich will er damit seinem Ärger über den Schaden Luft machen.

Eckehard Preuß war urlaubsbedingt für die Sächsische Zeitung zwar nicht zu sprechen, allerdings hat er Anzeige bei der Polizei erstattet. Demnach haben Unbekannte in der Nacht zum 24. Mai versucht, die Scheiben des Geschäftes einzuschlagen, um möglicherweise an die Auslagen zu gelangen, informierte Polizeisprecher Marko Laske. Der Fall wird deshalb als versuchter Einbruch gewertet.

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Darüber hinaus wurden in diesem Jahr bereits etliche Sachbeschädigungen in der Innenstadt zwischen Rathaus- und Alexander-Puschkin-Platz registriert. Unter den 13 Sachbeschädigungen befinden sich fünf Graffiti-Sprühereien, zudem wurde unter anderem ein Trampolin beschädigt und einige Fensterscheiben beschädigt oder zerkratzt, so der Polizeisprecher. 

In einem Fall seien zwei Tatverdächtige von Polizeibeamten auf frischer Tat gestellt wurden – sie hatten Ende März eine Ampel beschädigt. Von einem Schwerpunkt aus polizeilicher Sicht will Marko Laske aber nicht sprechen. Dafür seien Örtlichkeiten und Ziele zu verschieden. 

Auch die Werbegemeinschaft Innenstadt (WIR) kann derzeit nach eigenen Angaben keine außergewöhnliche Häufung von zerschlagenen Scheiben oder anderen Vandalismusschäden in der Innenstadt erkennen. (SZ/ste)