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Löbau

Umgebindehäuser weitgehend weg

Fast zwei Drittel der Gebäude sind seit 1900 in Sachsen und der Oberlausitz verschwunden.

Der Ortsteil Obercunnersdorf zählt zu den schönsten Dörfern Ostsachsens. Das Einmalige sind seine Umgebindehäuser.
Der Ortsteil Obercunnersdorf zählt zu den schönsten Dörfern Ostsachsens. Das Einmalige sind seine Umgebindehäuser. © SZ-Archiv / Wolfgang Wittchen

Die Zahl der Umgebindehäuser hat sich in den letzten 150 Jahren deutlich verringert. Heute seien nur noch 35 bis 40 Prozent des Bestands von 1900 in Sachsen samt der Oberlausitz erhalten. Das sagte Ulrich Rosner vom Sächsischen Landesamt für Denkmalpflege dieser Tage auf einer Konferenz zur Fachwerksarchitektur im polnischen Zgorzelec. Im Freistaat gebe es noch rund 6.500 Umgebindehäuser. 5.900 befinden sich in der Oberlausitz. Die meisten stehen in der südlichen Region – es sind rund 5.800. In der nördlichen Oberlausitz findet man etwa 70 Gebäude, in der Westlausitz 29. In der Niederlausitz in Südbrandenburg stehen zusätzlich noch 21 Gebäude.

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