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Görlitz

Umleitungsverkehr ärgert Anwohner

Die Baustelle am Kreisverkehr Reichenbacher/Wiesbadener Straße in Rauschwalde erhitzt die Gemüter. Die Straßenverkehrsbehörde sieht das nicht so kritisch.

Symbolbild
Symbolbild © Jan Woitas/dpa

Seit Mittwochmorgen ist der Kreisverkehr Reichenbacher/Wiesbadener Straße in Rauschwalde dicht. Grund sind Bauarbeiten. Gleich am ersten Morgen der Baumaßnahme gab es böse Anrufe bei der Sächsischen Zeitung. Jetzt werde der Stadtgraben zur Hauptverkehrsstraße und die Autos rasen alle. Die Straßenverkehrsbehörde sei schon vor Ort gewesen, habe die Situation jedoch als in Ordnung eingeschätzt.

Das tut deren Leiter, Frank Elmenthaler, auch der SZ gegenüber: Bei Sperrungen von Hauptnetzstraßen wegen Baumaßnahmen komme es in den ersten ein bis zwei Tagen fast immer zu Staus und erhöhtem Verkehrsaufkommen auf sonst ruhigen Straßen, da diese von überraschten Verkehrsteilnehmern als ortsnahe Umfahrungen genutzt würden. „Danach verteilt sich der Verkehr erfahrungsgemäß auf andere Routen und die Situation beruhigt sich etwas“, so Elmenthaler. Natürlich müsse während der Hauptverkehrszeiten im Umfeld der Baustelle auch immer wieder mit Behinderungen gerechnet werden.

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Im Kreisverkehr wird die Fahrbahn erneuert. Die Arbeiten sollen bis 17. August dauern und sind in zwei Abschnitte eingeteilt. Zunächst werde der eine Teil des Kreisels einschließlich der Abzweige Reichenbacher und Wiesbadener Straße gesperrt, danach sei die Ausfahrt aus dem Kreisverkehr über die Reichenbacher Straße stadteinwärts und die Wiesbadener Straße in Richtung B 6 wieder möglich. Dann wird aber die Einfahrt aus den beiden Straßen in den Kreisverkehr gesperrt. Der freie Abschnitt des Kreisverkehrs ist wechselseitig befahrbar.

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