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Pirna

Umweltpraktikanten unterstützen Nationalpark

Zwei Studenten erläutern Kindern in der Sächsischen Schweiz, wie Kreisläufe in der Natur funktionieren – und lernen dabei selbst noch etwas.

Banker Stefan Luhn (Mitte) begrüßt die Praktikanten Jonas Rüterbories (li.) und Adrian Hermsdorf.
Banker Stefan Luhn (Mitte) begrüßt die Praktikanten Jonas Rüterbories (li.) und Adrian Hermsdorf. © Foto: PR

Vom Hörsaal in die Natur: Jonas Rüterbories und Adrian Hermsdorf sind als neue Umweltpraktikanten in der Sächsischen Schweiz aktiv. Insbesondere unterstützen sie den Nationalpark in der Bildungsarbeit und bringen Kindern auf anschauliche Weise Umweltthemen näher. So ging es diese Woche um das Programm „Kreisläufe“, bei dem sie einer Schulklasse spielerisch etwas über die Stoffkreisläufe der Elemente Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff beibringen konnten.

„Das Arbeiten in der Natur ist eine willkommene und absolut bereichernde Abwechslung zum gewöhnlichen Uni-Alltag. Nebenbei kann ich selbst viel Neues dazulernen – auch von den Kindern“, sagt Adrian Hermsdorf. Der 23-Jährige studiert in Dresden Gymnasiallehramt und ist durch Freunde auf das Praktikum aufmerksam geworden. Da er auch in seiner Freizeit gerne wandert und klettert, ist die Sächsische Schweiz für ihn eine naheliegende und spannende Region.

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Ähnlich geht es Jonas Rüterbories, der in Oldenburg Umweltwissenschaften studiert. „Die einzigartigen Berge und Steine faszinieren mich. Zudem ist die Landschaft hier eine schöne Abwechslung zur flachen Umgebung im Nordwesten“, sagt der 22-Jährige, der im Internet von der Praktikumsmöglichkeit erfahren hatte. Er habe bereits viele gute Eindrücke in der Umweltbildungsarbeit des Nationalparks sammeln können. „Die Arbeit mit den Kindern in der Natur macht mir sehr viel Spaß. Und durch die Kollegen lernt man immer wieder etwas dazu, sodass sich mein eigenes Wissen über die Natur und den Umgang mit Kindern ständig verbessert“, sagt er.

Das Umweltpraktikum ist ein Gemeinschaftsprojekt des Nationalparks Sächsische Schweiz und der Commerzbank, das bereits seit über 20 Jahren existiert. Bundesweit wird es in 27 National- und Naturparks sowie Biosphärenreservaten angeboten . „Wir freuen uns sehr, dass sich unser Engagement hier so nachhaltig gestaltet“, sagt Stefan Luhn, Filialleiter der Commerzbank in Pirna. Die Bank unterstützt die Studierenden mit einem Praktikantenentgelt und sorgt für die Unterkunft. Die Nationalparks übernehmen die fachliche Betreuung. Über 130 Umweltpraktikanten waren bislang auf diese Weise schon im Nationalpark Sächsische Schweiz aktiv. (SZ)

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