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Unbekannte Flüssigkeit löst Feuerwehreinsatz aus

Anwohner entdeckten am Sonntag einen schmierigen Film auf der Spree. Daraufhin rückten 35 Kameraden aus.

Die Feuerwehren von Schirgiswalde und Kirschau mussten am Sonntagmittag ausrücken, um die Spree zu reinigen. Anwohner der Schirgiswalder Niedergasse hatten gegen 12.30 Uhr einen schmierigen Film auf dem Gewässer bemerkt. Worum es sich genau gehandelt hat, können weder das Landratsamt Bautzen noch die Feuerwehr sagen. „Wir wissen nicht, was das für eine Flüssigkeit war“, äußert Madlen Paul von der Pressestelle des Landratsamtes.

Vom Umweltamt war am Sonntag niemand in Schirgiswalde. Ein Mitarbeiter des Amtes telefonierte mit den Einsatzkräften vor Ort, die die untere Wasserbehörde informiert hatten. Dabei stellte sich heraus, dass es sich nicht um eine Havarie handelt, sondern dass nur eine Gewässerverschmutzung im geringen Umfang vorliegt, die die Feuerwehr relativ schnell beseitigen konnte. Von den Kameraden wurde die unbekannte Flüssigkeit wie Öl behandelt.

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Wie der Gemeindewehrleiter von Schirgiswalde-Kirschau, Silvio Mai, berichtet, waren insgesamt 35 Leute im Einsatz. Die Ortswehren Schirgiswalde und Kirschau rückten mit jeweils zwei Fahrzeugen aus. In Schirgiswalde an der Niedergasse und in Kirschau errichteten die Feuerwehrleute Ölsperren, um eine weitere Ausbreitung der Flüssigkeit zu verhindern. Dazu mussten sich einige Kameraden – ausgerüstet mit Wathosen – in das kalte Wasser der Spree begeben. Die Ölsperren bestehen aus Fließstoffen, die die auf der Wasseroberfläche treibende Flüssigkeit aufsaugen. Anschließend werden die benutzten Teile fachgerecht entsorgt.

Wie es am Sonntag zur Verunreinigung der Spree kam, ist nicht bekannt. Nach Aussagen von Landkreissprecherin Madlen Paul konnte bisher kein Verursacher ausfindig gemacht werden. Unklar ist auch, ob die ölartige Flüssigkeit im Gebiet der Stadt Schirgiswalde in die Spree gelangte oder schon weiter flussaufwärts, aber erst in Schirgiswalde durch aufmerksame Anwohner entdeckt wurde. (SZ/ks)