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Wie lange bleiben Unfallschäden auf A14?

Zwischen Nossen und Leisnig hat es in den letzten Monaten einige Unfälle gegeben. Beschädigungen der Fahrbahn sind noch immer sichtbar. Was nun passiert.

Die Rückstände vom Pkw-Brand an der Anschlussstelle Döbeln-Ost im Juli sind weiter zu sehen. Wann
Die Rückstände vom Pkw-Brand an der Anschlussstelle Döbeln-Ost im Juli sind weiter zu sehen. Wann © Feuerwehr Döbeln/Jens Berger

Region Döbeln. Immer wieder hat es zwischen Juni und August auf der Autobahn 14 gekracht oder gebrannt. Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei mussten immer wieder ausrücken. Doch auch nach dem eigentlichen Einsatz sind immer noch Spuren dessen zu sehen.

Unter anderem brannte ein Pkw auf der Fahrbahn in Richtung Nossen kurz vor der Anschlussstelle Döbeln-Ost. Durch den Brand wurde auch die angrenzende Böschung in Mitleidenschaft gezogen.

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Der Ruß von jenem Brand ist immer noch auf dem Standstreifen zu sehen und wird auch noch nicht so schnell weg sein, wie Franz Grossmann, Pressesprecher des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr, auf Anfrage erklärt. 

Streckenkontrolle auf A14 sorgt für schnelle Reparatur

„Die Instandsetzung der Fahrbahnschäden durch Fahrzeugbrände erfolgt durch eine Fachfirma, die Beauftragung ist bereits erfolgt. Über den genauen Termin der Instandsetzung kann aktuell noch keine Auskunft gegeben werden.“

Auch einige Schäden an Schutzplanken auf der Autobahn sind nach Unfällen in den Sommermonaten weiterhin nicht instandgesetzt. So zum Beispiel in Fahrtrichtung Leipzig an der Abfahrt Nossen-Nord. Dort war am 15. August ein Sattelzug bei Starkregen ins Schleudern gekommen und hatte sich quer gestellt.

Laut Grossmann seien auch diese Reparaturen bereits angemeldet und sollten innerhalb der kommenden Tage erledigt werden, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer wieder gewährleisten zu können.

Bei einer täglichen Streckenkontrolle nimmt die Autobahnmeisterei die Schäden auf und leitet alle notwendigen Instandsetzungsmaßnahmen an die Baufirmen weiter. An einigen Stellen sei es laut dem Pressesprecher auch notwendig, die Geschwindigkeit bis zur Vollendung der Reparaturen zu reduzieren. Das sei jedoch zwischen Nossen und Leisnig nicht der Fall gewesen.

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