merken
PLUS

Unfall beim Karnevalsumzug

Schrecksekunde beim Jubiläums-Karnevalsumzug in Struppen. Eine Zuschauerin ist vom Wagen eines Ponygespanns überrollt und verletzt worden. Kurz bevor sich der Tross, den der Faschingsklub anlässlich seines...

Schrecksekunde beim Jubiläums-Karnevalsumzug in Struppen. Eine Zuschauerin ist vom Wagen eines Ponygespanns überrollt und verletzt worden. Kurz bevor sich der Tross, den der Faschingsklub anlässlich seines 40-jährigen Bestehens vorbereitet hatte, in Bewegung setze und der bunte Festtrubel begann, scheuten die Tiere und galoppierten in die Besuchermenge am Fahrbahnrand.

„Ich habe am Straßenrand gestanden, mit Bekannten gerade ein Glas Rotwein eingeschenkt und auch mit dem Pferdehalter geredet. Plötzlich lag ich im Graben und der Wagen rollte über mich hinweg“, berichtet die Verunglückte.

Großes Glück kann so klein sein

Hellwach oder im lieblichen Schlummer zeigen sich die süßen Babys. In unserer Themenwelt Stars im Strampler gibt es den Nachwuchs zu sehen.

Laut Augenzeugen soll eines der beiden Ponys eines Naundorfer Pferdehofes beim ersten Paukenschlag einer Kapelle durchgegangen sein. Die Frau wurde von dem Gespann, das in dem Moment außer Kontrolle geraten war, erfasst und von dem Wagen überrollt.

Die Ponykutsche hatte an der Spitze des Umzuges Aufstellung genommen und sollte eigentlich einen Fahnenträger auf dem Gestänge mitnehmen. Der soll noch schnell abgesprungen sein.

Umstehende kümmerten sich um die verletzte 57-jährige Frau, bis Notarzt und Rettungssanitäter vor Ort waren und sie mit ins Krankenhaus nahmen. Im Klinikum Pirna wurde die Verunglückte ärztlich untersucht. „Die Ponys haben mich offenbar nicht getreten, aber der Wagen ist voll über mich drüber hinweg.“ Die Frau erlitt starke Prellungen.. „Ich habe keine innerlichen Verletzungen und nichts gebrochen, will damit jetzt selber zurechtkommen“, sagte sie nach ihrer Rückkehr aus dem Krankenhaus. Sie wolle niemandem Vorwürfe machen. „Es kann keiner etwas dafür“, sagt sie. „Die Tiere sind wahrscheinlich erschrocken. Ich will weder den Faschingsklub in Verruf bringen, noch dem Halter die Schuld geben.“ Im Gegenteil: Der sei aus ihrem Ort und hätte sie am Unfallort mit betreut. Stunden nach dem Unfall sei er bei ihr im Krankenhaus gewesen und hätte sich nach ihrem Befinden erkundigt. Gegenüber der Presse sagt er jedoch: „Kein Kommentar!“ (df)