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Unterschriftenaktion für Aufzug am Schloßplatz

Seit Jahren wird für einen behindertengerechten Aufzug vom Schloßplatz zur Brühlschen Terrasse gekämpft. Der erwünschte Erfolg blieb bislang jedoch aus. Nun macht der ehemalige Altstädter Ortsamtsleiter Dietrich Ewers mobil.

Seit Jahren wird für einen behindertengerechten Aufzug vom Schloßplatz zur Brühlschen Terrasse gekämpft. Der erwünschte Erfolg blieb bislang jedoch aus. Nun macht der ehemalige Altstädter Ortsamtsleiter Dietrich Ewers mobil. Er plant eine Unterschriftenaktion, mit der ein Zeichen für den Bau des Aufzugs – wie es ihn unter anderem auf dem Neumarkt gibt – gesetzt werden soll. Da es auf der Freitreppe regelmäßig zu Unfällen und Stürzen komme, sei Eile geboten. Deshalb wird gefordert, dass sich der Freistaat als Eigentümer der Brühlschen Terrasse mit den städtischen Behörden über einen behindertengerechten Aufzug in der Nähe der Freitreppe einigt. Nutznießer seien neben Rollstuhlfahrern auch Eltern mit Kinderwagen oder Menschen, die sich zum Beispiel nur noch mit Krücken fortbewegen können.

Die Aufzugspläne scheiterten in der Vergangenheit auch wegen der Denkmalpflege. Denn weder die wertvolle Substanz noch das aktuelle Erscheinungsbild sollen durch den Bau beschädigt werden.

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Derzeit müssen Rollstuhlfahrer deshalb noch einen knapp 500 Meter langen Umweg über das holprige Kopfsteinpflaster bis zum behindertengerechten Zugang an der Synagoge zurücklegen, um auf die Brühlsche Terrasse zu kommen. Falls die Unterschriftenaktion erfolgreich ist, gehört das bald der Vergangenheit an. (lba)