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Unterschriften sammeln für Walderhalt

Das Wäldchen an der Spitzgrundmühle soll kein Bauland werden. Ein paar Hundert Coswiger haben sich schon in den Listen eingetragen.

Das kleine Waldstück an der Spitzgrundmühle wollen die Anwohner gern erhalten.
Das kleine Waldstück an der Spitzgrundmühle wollen die Anwohner gern erhalten. © Arvid Müller

Coswig. Anwohner der Moritzburger Straße sammeln seit ein paar Wochen Unterschriften, dass der Wald gegenüber der Spitzgrundmühle erhalten bleiben soll. Die Fläche ist im Entwurf des Flächennutzungsplans als mögliches Wohnbauland ausgewiesen.

Mehrere Hundert Unterschriften haben die Bürger nach eigenen Angaben schon gesammelt. Zuletzt standen sie vorm Kaufland an der Salzstraße. Und auch dieses Wochenende wollen sie weiter nach Unterstützern suchen. In der kommenden Woche wolle man die Listen dem Oberbürgermeister überreichen. Am Donnerstag endet die Auslegefrist für den Entwurf. Bis dahin können noch Stellungnahmen zum Flächennutzungsplan bei der Stadtverwaltung abgegeben werden.

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Der Wald gehört der WBV. Diese hatte vor Kurzem auf einem schmalen Streifen Bäume gefällt, um Platz für die Feuerwehrzufahrt und zusätzliche Parkplätze zu schaffen. Zuvor hatten die Anwohner versucht, das Wäldchen mit einer Menschenkette symbolisch zu schützen. 

Nun wollen sie verhindern, dass der ganze Wald irgendwann verschwindet. Für Stadtrat Christian Buck (CBL), der Aufsichtsratsvorsitzender der WBV ist, hat der Wald an dieser Stelle keine Zukunft. Er könnte sich jedoch gut vorstellen, dass an dieser Stelle zum Beispiel ein betreutes Wohnen entsteht.

Was genau und in welchem Ausmaß gebaut wird, entscheidet nicht der Flächennutzungsplan, sondern der Bebauungsplan. Im Umweltbericht zum Flächennutzungsplan heißt es dazu, dass die Stadt sich der sensiblen Lage der Fläche am Kulturdenkmal Gasthaus Spitzgrundmühle bewusst sei. Die Wohnbaufläche sei deshalb angemessen und behutsam zu entwickeln.

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