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Ursache für Windrad-Brand immer noch unklar

Mittlerweile ermittelt ein Gutachter zur Entstehung des Feuers. Der Betreiber hat indes noch nicht entschieden, was mit dem Windrad passieren soll.

Das Windrad war Mitte Februar in Brand geraten.
Das Windrad war Mitte Februar in Brand geraten. © Dietmar Thomas/Archiv

Großweitzschen. Flammen in 40 Metern Höhe erregten in der Nacht zum 11. Februar Aufsehen entlang der Autobahn 14. Dort war, auf einem Feld bei Strocken, gegen 1.45 Uhr ein Windrad in Brand geraten. Warum, das wird zurzeit von einem Gutachter ermittelt, wie Christina Schmidt von der Herstellerfirma Vestas auf Anfrage mitteilte. Die Ursache steht damit gut drei Monate nach dem Unglück noch immer nicht fest.

Klar ist hingegen, dass die Anlage, zumindest von technischer Seite aus, wieder aufgebaut werden kann, so Schmidt. Allerdings habe der Kunde noch nicht abschließend entschieden, ob er einen Rück- oder Wiederaufbau wünscht, sagt die Vestas-Sprecherin weiter. Aus diesem Grund könne sie auch nichts zu dem Beginn von weiteren Arbeiten an der Anlage sagen.

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Die Leisniger Feuerwehr war am Einsatztag zuerst vor Ort gewesen. Viel ausrichten konnten die Leisniger sowie die nachalarmierten Gallschützer Kameraden aber nicht. Der Brandherd, der Maschineraum der Anlage, befand sich in 40 Metern Höhe. "Die Anlage musste kontrolliert ausbrennen", sagte Bernd Starke, Leiter der Leisniger Wehr. Ein Problem seien jedoch die herabfallenden Teile gewesen, weshalb kurzzeitig auch die Sperrung der A14 zur Debatte stand.

Bei dem Brand wurde nach Polizeiangaben der Turbinenraum der Anlage erheblich beschädigt. "Über die Höhe des entstandenen Sachschadens gibt Vestas keine Auskunft", sagt Christina Schmidt. Die Anlage sei gesichert worden. Somit könnten keine losen Teile hinabfallen. Zudem sei eine mechanische Sicherung montiert worden, die weitere Bewegungen des Rotors durch Windanströmung verhinderte, so Schmidt. (DA/mf/vt/jh)

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