merken
PLUS Döbeln

Urteil gegen Ex-Amtsleiterin rechtskräftig

Keine Partei ist in Revision gegangen. Großweitzschens ehemalige Leiterin des Hauptamts ist den Titel der Betrügerin los, eine Urkunde hat sie dennoch gefälscht.

Symbolfoto
Symbolfoto ©  Symbolbild: Arno Burgi/dpa

Chemnitz/Großweitzschen. Das Urteil im Berufungsverfahren gegen die ehemalige Hauptamtsleiterin von Großweitzschen Cornelia W. vor dem Chemnitzer Landgericht ist rechtskräftig. Das teilt Marika Lang, Pressesprecherin des Landgerichts Chemnitz, mit. "Keine der beiden Parteien hat Rechtsmittel eingelegt. Somit ist das Urteil vom 15. Mai rechtskräftig."

Das Landgericht Chemnitz hatte vor knapp zwei Wochen das Urteil des Amtsgerichtes Döbeln wegen Urkundenfälschung in Tateinheit mit Betrug aufgehoben. Nach Auffassung des Gerichts unter dem vorsitzenden Richter Markus Zimmermann gab es bei der Tat in den Jahren von 2014 bis 2017 keine Grundlage für einen Betrug. Somit wurde der Richter der Auffassung der Verteidigung gerecht, die genau dies im Berufungsprozess forderte. 

Zoo Dresden
Tierisch was erleben
Tierisch was erleben

Welche spannenden Neuigkeiten gibt es bei Pinguin, Elefant und Co.? Wer wird Tier des Monats? Hier können Sie abstimmen und erfahren mehr über die tierischen Bewohner des Zoo Dresden.

Weiterführende Artikel

Erhöht Großweitzschen bald die Pachten?

Erhöht Großweitzschen bald die Pachten?

Die Gemeinderäte diskutieren den aktuellen Haushaltsentwurf. Nicht alle sind mit diesem einverstanden. Es hagelt Kritik.

Ex-Amtsleiterin ist keine Betrügerin

Ex-Amtsleiterin ist keine Betrügerin

Am Freitag fiel vor dem Landgericht das Urteil gegen die damalige Angestellte in Großweitzschen. Zwar fälschte sie ihr Zeugnis, aber das brauchte sie nicht.

Großweitzschens Ex-Amtsleiterin geht in Revision

Großweitzschens Ex-Amtsleiterin geht in Revision

Die ehemalige Chefin des Hauptamtes in Großweitzschen hat ein Zeugnis gefälscht, will aber keine Betrügerin sein. Für sie geht es um viel Geld.

Doch auch die Staatsanwaltschaft zog vor das Landgericht Chemnitz. Wie es hieß, war die Strafe, die durch das Döbelner Amtsgericht im Sommer 2019 verhängt wurde, zu gering. Richter Markus Zimmermann ging auch mit dieser Argumentation der Staatsanwaltschaft mit. Er verurteilte Cornelia W. zu 120 Tagessätze á 35 Euro (4.200 Euro). Auch die Kosten des Verfahrens wurden Cornelia W. zu 90 Prozent auferlegt. Den Rest trägt die Staatskasse. 

Mehr lokale Nachrichten aus Döbeln und Mittelsachsen lesen Sie hier.

Mehr zum Thema Döbeln