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Urteil über Kittlitzer Firma fällt im Februar

Löbau/Görlitz. In dem Amtsgerichtsverfahren gegen die Geschäftsleitung einer Kittlitzer Firma wegen Bankrott ist zwischen den Verfahrensbeteiligten Einigkeit darüber erlangt worden, dass die Beweisaufnahme abgeschlossen werden kann.

Löbau/Görlitz. In dem Amtsgerichtsverfahren gegen die Geschäftsleitung einer Kittlitzer Firma wegen Bankrott ist zwischen den Verfahrensbeteiligten Einigkeit darüber erlangt worden, dass die Beweisaufnahme abgeschlossen werden kann. Das Görlitzer Gericht hat aber entschieden, dass Staatsanwaltschaft und Verteidigung bis zum 19. Februar weitere Beweisanträge stellen können. Wie aus Gerichtskreisen zu erfahren war, sollen an diesem Tag auch die Plädoyers gehalten und das Urteil verkündet werden. Das Gericht hatte für den Verhandlungstag am Freitag drei Zeugen geladen.

Dabei wurden der Insolvenzverwalter, die zuständige Ermittlerin und die Gerichtsvollzieherin gehört und auch zum Innenverhältnis zwischen dem 74-jährigen mutmaßlichen Firmenchef und dem 51-Jährigen, der relevante Unterschriften für die Firma leistet, befragt. Es sollte weiter aufgeklärt werden, wer die Geschäfte der Firma tatsächlich geleitet hatte. Laut Unterlagen soll dies der Jüngere sein. Aber die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass er nur formal in dieser Position steht, da der Ältere einem bundesweiten Gewerbeverbot unterliegt. Die Zeugenaussagen stützen zudem diese Ansicht, danach soll der Jüngere vorwiegend an den Maschinen des Unternehmens gearbeitet haben.

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Die Ermittlungen hatten beide wegen Insolvenzverschleppung, verspäteter Bilanz-Erstellung und Nichtabführung von Sozialbeiträgen in 18 Fällen vor Gericht gebracht. (jrs)