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Verantwortung statt Leichtsinn

Erik-Holm Langhof über die Debatte zur Ermächtigung von Harthas Bürgermeister während der Corona-Pandemie Entscheidungen allein zu treffen.

SZ-Volontär Erik-Holm Langhof kommentiert die Debatte zur Ermächtigung von Harthas Bürgermeisters während der Corona-Pandemie Entscheidungen allein zu treffen.
SZ-Volontär Erik-Holm Langhof kommentiert die Debatte zur Ermächtigung von Harthas Bürgermeisters während der Corona-Pandemie Entscheidungen allein zu treffen. © Erik-Holm Langhof/Rafael Sampedro/SZ-Montage

Zugegeben, es ist keine leichte Entscheidung für ein demokratisch gewähltes Gremium, sich mehr oder weniger selbst aufzulösen. Wichtige Beschlüsse müssen immer mit einer Mehrheit der normalerweise 18 Mitglieder des Stadtrates in Hartha getroffen werden. Denn genau diese vertreten die Meinungen der Bürger. Doch Krisen fordern nun einmal besondere Regelungen. Und dass sich ein Stadtrat Gedanken darüber macht, wie es während der Corona-Pandemie weitergehen soll, ist völlig richtig.

Doch es zeigt sich während der Diskussion immer wieder, wie leichtsinnig einige Menschen noch immer mit dem Virus umgehen. Nein, es nicht nur eine Grippe und nein, die Regelungen des Freistaats sind nicht übertrieben. 

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>>>Über die Ausbreitung des Coronavirus und über die Folgen in der Region Döbeln berichten wir laufend aktuell in unserem Newsblog.<<<

Denn es geht genau darum, die Menschen zu schützen und einen Kollaps der medizinischen Versorgung zu verhindern. Und ja, dass kann auch in der Region Döbeln passieren! Deshalb wäre ein "Weiter so" mit den Stadtratssitzungen, auch wenn sie rein faktisch erlaubt sind, ein falsches Signal an alle Bürger, die sich an die Schutzmaßnahmen tagtäglich halten. 

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Der Stadtrat musste über eine Lösung beraten, damit die Verwaltung auch während der Corona-Krise handlungsfähig bleibt. Doch es gibt klare Spielregeln.

Die gefundene Lösung zu weiteren Entscheidungen im Sinne der Stadt ist fast identisch mit der Vorlage des Bürgermeisters. Sie zeigt klare Spielregeln auf, verpflichtet das Stadtoberhaupt, sich die Meinung der Ratsmitglieder einzuholen. Und das Vertrauen gegenüber Ronald Kunze sollte auch soweit da sein, dass er diese Meinungen beachtet. 

Die Öffentlichkeit wird sehen, wie das Stadtoberhaupt nun seine Arbeit macht. Denn jetzt zeigt sich, ob Zusammenhalt und Verantwortung in Hartha auch wirklich gelebt werden.

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