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Verein plant neue Cross-Wettkämpfe

Der O-See-Sports-Verein will weitere Sport-Ereignisse im Zittauer Gebirge etablieren. Vor allem die Gemeinde Oybin soll dabei eine Rolle spielen.

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Oybin. Das Zittauer Gebirge könnte bald um zwei hochrangige internationale Sportwettkämpfe reicher sein. Darüber hat jetzt Klaus Schwager vom O-See-Sports-Verein im Oybiner Gemeinderat informiert. Der Verein O-See-Sports organisiert auch die
bekannte O-See-Challenge.

Nun soll bereits im Oktober dieses Jahres rund um den Hochwald ein sogenanntes Cani-Cross-Rennen stattfinden. Dabei starten die Cross-Teilnehmer gemeinsam mit Hunden als Teams auf drei Wettkampfstrecken. „Das ist international sehr angesagt“, erklärte Klaus Schwager im Gemeinderat. „Wir haben einen Veranstalter gefunden, der einen Cani-Cross-Deutschlandcup etablieren will.“ Geplant ist das Rennen am 4. und 5. Oktober dieses Jahres.

Mitte Oktober des nächsten Jahres könnte im Zittauer Gebirge dann ein Ultra-Trail-Lauf stattfinden. „Diese Wettkämpfe sind individueller und etwas extremer als zum Beispiel die O-See-Challenge“, so Schwager. Trotzdem, oder vielleicht auch gerade deswegen, sind auch diese Wettkämpfe international stark im Kommen. „Dabei geht es auf kleinen Wegen durchs Gebirge. Das ist ein sehr naturnaher Wettkampf“, erklärte Schwager. Und es ist ein anspruchsvoller Wettkampf: Auf drei Wettkampfstrecken – die längste geht über 60 Kilometer – sollen die Extremsportler bis zu 3 000 Höhenmeter überwinden. „Die natürlichen Gegebenheiten im Zittauer Gebirge geben das her“, sagte Klaus Schwager. Als Start- und Zielbereich wäre für ihn die Oybiner Fußgängerzone vorstellbar: „Das ist eine gute Kulisse.“

Für beide Veranstaltungen erwarten die Organisatoren vom O-See-Sports-Verein circa 200 bis 300 Teilnehmer – Tendenz wäre bei Erfolg bei beiden steigend. „Wir denken, beide Wettkämpfe wären eine Attraktion und eine zusätzliche Bereicherung für das Zittauer Gebirge“, so Klaus Schwager. Doch bevor die Vereinsmitglieder dafür in die konkrete Vorbereitung starten, wollten sie wissen, wie die Oybiner Gemeinderäte dazu stehen. Da aber brauchte Klaus Schwager niemanden zu überzeugen: „Die Gemeinde unterstützt die Vorhaben“, sagte Bürgermeister Hans-Jürgen Goth (Linke) auch im Namen der Gemeinderäte. (SZ/se)